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Nationalelf

Löw erwartet mehr von Podolski

Erstellt 05.09.10, 12:10h

Am Dienstag darf Lukas Podolski gegen Aserbaidschan ein Länderspiel vor eigenem Publikum absolvieren. Doch der Auftritt in Brüssel hat Bundestrainer Joachim Löw nicht gut gefallen – der Kölner Stürmer steht schon wieder unter Druck.

Lukas Podolski
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Lukas Podolski (r.) gewinnt das Kopfballduell. (Bild: ddp)
Lukas Podolski
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Lukas Podolski (r.) gewinnt das Kopfballduell. (Bild: ddp)
BRÜSSEL - Kein Tor, nur ein gefährlicher Schuss, ausgewechselt - das 80. Länderspiel war für Lukas Podolski kein Ruhmesblatt. Auch Joachim Löw rüffelte seinen Lieblingsschüler. "In der zweiten Halbzeit ist er abgefallen, er war nicht so im Spiel", bemerkte der Bundestrainer, der Podolski in Brüssel nach 70 Minuten durch den ins Team drängenden Münchner Toni Kroos ersetzte.

Podolski muss mal wieder aufpassen. Nach dem enttäuschenden Auftritt beim Start in die EM-Qualifikation kommt das Heimspiel am Dienstag gegen Aserbaidschan für den 25-jährigen Angreifer gerade zur rechten Zeit. In Köln wird Löw kaum auf Podolski verzichten - und der Gegner lädt geradezu zum Toreschießen ein. "Wichtig ist erst einmal, dass wir das Spiel gewinnen", wiegelte Podolski zwar zunächst ab, aber wohl auch mit Blick auf sich selbst ergänzte er: "Wenn dann ein, zwei Tore mehr fallen, wäre das natürlich toll."

Beim 4:0-Heimsieg gegen Aserbaidschan in der zurückliegenden WM- Qualifikation zählte auch Podolski zu den Torschützen gegen die Schützlinge von Berti Vogts. Seine Quote von 40 Treffern in 80 Länderspielen spricht für ihn. Den Leistungsabfall, den auch Löw ansprach, muss "Prinz Poldi" vor "seinen" Fans dringend stoppen. (dpa)



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