Von Steffen Hebestreit und Volker Schmidt, 07.09.10, 08:25h, aktualisiert 07.09.10, 21:25h
Die HNG ist nach Erkenntnissen hiesiger Ermittler die derzeit größte Neonazi-Gruppierung in Deutschland und zählt etwa 600 Mitglieder, darunter Neonazis und gewaltbereite Rechtsextremisten. Als Nachfolgerin der „Stillen Hilfe“, die bis in die 90er-Jahre NS-Verbrecher unterstützte und von zahlungskräftigen Unterstützern profitierte, wurde die HNG am 20. April 1979 gegründet.
Gefängnispost organisiert
Geführt wird sie von der Mainzerin Ursula Müller. Der Verein betreut und unterstützt sogenannte nationale Gefangene. Dabei gehe es ihm nicht um eine Resozialisierung von Straftätern, kritisiert das Bundesinnenministerium, sondern darum, die Häftlinge in ihrer rechtsextremistischen Überzeugung zu bestärken und zu weiteren Straftaten zu motivieren. Die HNG dient der Neonazi-Szene oft als Dachorganisation, um miteinander rivalisierende Gruppen zu vernetzen.
Auf HNG-nahen Internetseiten sowie in Vereinspublikationen finden sich Listen von unterstützten „nationalen“ und „internationalen“ Gefangenen. Die Listen sollen Rechtsextremisten animieren, zu den Inhaftierten Kontakt zu suchen. Der Verein erteilt auch Ratschläge, wie die Post durch die Gefängniszensur kommt. Die Gefängnisinsassen sollen so erfahren, was in der rechten Szene los ist.
Geich ist nicht gleich, leider
09.09.2010 | 00.16 Uhr | SchmitzeJupp
Richtig, bei den rechten Deppen aufzuräumen. Sowas brauchen wir hier nicht. Fatalerweise "vergessen" die Verantwortlichen, genauso konsequent bei den…
Das Pendel schlägt mal in die eine und mal...
08.09.2010 | 08.15 Uhr | firle
Im Augenblick ist das Hauptaugenmerk der Politk sicher auf Rechtsextremismus und religioes begrüdendetem Terrorismuns gerichtet. In den 70ern und…
@ tex340
07.09.2010 | 18.08 Uhr | Schwarzer Peter
Ja, ich finde die Aktion gegen dieses rechte Pack auch gut. Aber Sie haben völlig Recht. Bei der so genannten "Roten Hilfe" sind die Politiker,…
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