Von Helmut Frangenberg, 16.12.10, 13:29h
Es fehlte an einer ämterübergreifenden Projektsteuerung, die das typische Verhaltensmuster öffentlicher Verwaltung überwinden hätte können: Anstatt Dinge möglich zu machen, werden alle Eventualitäten geprüft, die etwas unmöglich machen. Jeder ist vorsichtig, keiner verantwortlich. Die Probleme bei „Mülheim 2020“ zeigen auch: Es ist falsch, eine Verwaltung mit aller Gewalt zusammenzusparen, ohne dafür zu sorgen, dass der Sachverstand erhalten bleibt. Das gilt auch für ein gutes Finanzmanagement, das Kölns neue Kämmerin versprochen hat. Gerade in Zeiten knapper Kassen kommt es darauf an, Fördertöpfe auszuschöpfen.
Köln kann nicht darüber klagen, dass die Kommunen in ihrer Not allein gelassen oder andere bevorzugt werden und gleichzeitig Millionen an Fördergeldern liegen lassen. Aus reiner Unfähigkeit.
Danke
16.12.2010 | 14.31 Uhr | RainerHohn
Danke, Herr Frangenberg. Besser kann man das nicht zusammenfassen.
Un-faß-bar.
Avati Dilettanti, wie hier kürzlich jemand schrieb...
Karriereknick in Sicht
16.12.2010 | 14.26 Uhr | zwiebelfleisch
Oh je, bisher war die Karriere von Jürgen Roters doch so prima: Immer war irgendein nächster, höherer Job im Wechselspiel der Parteienzuteilung…
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