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Rheinufer

FDP hält an Tunnel fest

Von Matthias Pesch, 17.11.10, 17:43h

Die Kölner FDP hält an ihrer Forderung fest: Demnach soll der Bau eines Autotunnels an der künftigen Kreuzung der Rheinuferstraße mit der Nord-Süd-Stadtbahn möglichs sofort begonnen werden.

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Direkt neben der Südbrücke soll die Bahn ebenerdig die Rheinuferstraße queren. (Bild: Worring)
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Direkt neben der Südbrücke soll die Bahn ebenerdig die Rheinuferstraße queren. (Bild: Worring)
Innenstadt - Die FDP-Ratsfraktion hält an ihrer Forderung nach dem sofortigen Bau eines Autotunnels an der künftigen Kreuzung der Rheinuferstraße mit der Nord-Süd-Stadtbahn fest. Einen entsprechenden Antrag stellen die Liberalen in der Ratssitzung am 25. November zur Diskussion.

Fraktionschef Ralph Sterck kritisiert, dass derzeit nur über die „Vorsorgemaßnahme“ für einen möglichen späteren Tunnelbau diskutiert werde, „obwohl die verkehrlichen Auswirkungen dieser niveaugleichen Querung deutlicher auf dem Tisch liegen denn je“. Ein Gutachten hatte Staus an dieser Kreuzung prognostiziert, selbst wenn der Verkehr durch eine flexible statt durch eine starre Ampelschaltung mit langen Wartezeiten für die Autofahrer gesteuert würde.

Die SPD bekräftigte am Mittwoch ihre Position, die flexible Ampellösung ebenso zu befürworten wie die Vorsorgemaßnahme für den Tunnel. Gleichzeitig schlägt die SPD allerdings vor, noch vor Inbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn verschiedene Maßnahmen zur Entlastung der Rheinuferstraße - wie etwa ein Verbot für den Lkw-Durchgangsverkehr - in die Wege zu leiten.

Falls in Zukunft die Einführung eines Fünf-Minuten-Taktes für die Stadtbahn geplant und dann auch erneut über den Tunnel diskutiert werde, wollen die Sozialdemokraten vor einer Entscheidung ein Mediationsverfahren mit den Bürgern starten. „Es gibt in der ganzen Debatte kein richtig und kein falsch“, betonte SPD-Fraktionschef Martin Börschel. „Es ist ein Abwägen von Gütern und Umständen.“



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