Erstellt 11.02.11, 08:40h, aktualisiert 16.02.12, 16:46h
Wer Alkohol trinkt, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen. So lauten die Warnungen, die Verkehrsclubs, Versicherungen, Politiker, Rosenmontags-Organisatoren und andere in Karneval Involvierte jedes Jahr aufs Neue im Gleichklang beschwören.
Doch es gibt Narren und Jecken, die beratungsresistent sind – sich trotzdem ans Steuer setzen. Unglücksfahrten unter Alkohol sind in der fünften Jahreszeit leider vorhersehbar: „Viele Autofahrer werden ihren Führerschein verlieren, weil sie zu tief ins Glas geschaut haben“ - damit rechnet etwa der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), lange bevor die Karnevalszeit ihren Höhepunkt erreicht.
Für die Karnevalszeit gibt es keine eigene Unfallstatistik. Generell ist laut KS aber bei jedem vierten Verkehrsunfall mit Todesfolge, der sich in Deutschland ereignet, Alkohol im Spiel.
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Doch warum führen immer wieder Pappnasen und andere Karnevalisten trotz Tunnelblicks den Autoschlüssel ins Zündschloss? Gerhard Laub, Verkehrspsychologe beim TÜV Süd in München, erklärt: „Zur Karnevalszeit lacht man über Witze, über die man sonst nicht lacht - es werden Regeln aufgehoben.“ Komme noch Alkohol ins Spiel, sei die Enthemmung besonders groß. Karneval sei deshalb eine Zeit, in der Autofahrer sich häufig zu viel zutrauten.
Wir erklären, mit welchen Konsequenzen Jecken nach einer Promillefahrt rechnen müssen – oben in der Bildergalerie. (dpa)
ksta.tv: Keine Narrenfreiheit für Autofahrer
Bildergalerie: Wichtige Tipps für fahrende Jecken
Bildergalerie: Was nach einem Crash zu beachten ist
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