Von Karlheinz Wagner, 21.11.11, 12:50h, aktualisiert 21.11.11, 13:20h
„Ich würde Sie bitten, mir Einzelheiten zu ersparen“, sagte er und wälzte sich dann, als sei er nicht DFB-Präsident, sondern ein übereifriger Polizeisprecher, in Details: „Richtig ist, dass er in der Badewanne lag und natürlich auch viel Blut zu sehen war.“ Niemand – nach eigener Aussage auch Zwanziger nicht – wusste zu diesem Zeitpunkt, was zu Rafatis Verzweiflungsakt geführt hatte, ob die Gründe hinter dieser persönlichen Katastrophe selbstgemacht sind oder fremdbestimmt, ob sie privater oder beruflicher Natur sind, ob sie krankheitsbedingt sind oder mit dem Dasein als Profi-Schiedsrichter zu tun haben.
„Ich weiß da auch kaum noch eine Antwort drauf“, gab Zwanziger zu, was ihn aber nicht davon abhielt, voller empathisch gemeinter Geschwätzigkeit fortzufahren: „und (ich) kann sie mir eben auch nur so erklären, dass der Druck auf die Schiedsrichter aus den unterschiedlichsten Gründen ungeheuer hoch ist und überhaupt in diesem Leistungssport ungeheuer hoch ist, und wir es einfach nicht schaffen, das Ganze in eine richtige Balance zu bringen.“ Wer ist „wir“? Was ist „das Ganze“? Wie sieht eine „richtige Balance“ aus? Zwanziger meint, ein DFB-Präsident müsse zu allem etwas sagen. Wir halten fest: Er irrt.
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Theo Zwanziger Irrt
22.11.2011 | 20.35 Uhr | cyriax
Wie immer, nur belangloses Gelaber. Genauso wie die Geldstrafen für die Vereine bei Krawallen und Pyro. Der DFB kassiert nur, tut aber nichts. Auch…
@fussball2000: Lesen und verstehen?
22.11.2011 | 12.03 Uhr | HA16
"wenn sich der DFB-Präsident oder jemand anderes nicht zeitnah geäußert hätte"
Es ging doch nicht darum OB sich Mr.Präsi äußern sollte (ja, es war…
das schmutzige des Fußballs
22.11.2011 | 06.56 Uhr | ischdem
überall stinkt es ....bei den Millionären....denen geht es zu guuut
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