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Geissbockheim

Effenberg als Zaungast beim Training

Von Michael Krämer, 23.11.11, 14:33h, aktualisiert 24.11.11, 23:00h

Vier Tage vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach erhielt der 1. FC Köln den ersten Besuch vom Niederrhein. Stefan Effenberg, der derzeit in Hennef den Trainerschein macht, schaute sich mit einigen Kollegen das FC-Training an.

Stefan Effenberg
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Fortbildung in Köln: Stefan Effenberg. (Bild: RD)
Stefan Effenberg
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Fortbildung in Köln: Stefan Effenberg. (Bild: RD)
KÖLN - Brisante Informationen erhielt der ehemalige Star der Borussen nicht, außer ein paar Passübungen stand nur Torschusstraining auf dem Plan. Dass Kevin McKenna und Slawomir Peszko nicht die gefährlichsten Schützen des FC sind, dürfte dem Mönchengladbacher Trainer Lucien Favre ohnehin bekannt sein - ebenso wie die am Dienstag erneut demonstrierte Schussgewalt Lukas Podolskis.

Duell der Torjäger

Das 96. Bundesliga-Derby der rheinischen Rivalen steht im Zeichen der Torjäger Podolski (neun Treffer) und Marco Reus (zehn Tore). "Beide sind Schlüsselspieler und sehr schnell, aber Lukas hat zudem die Statur eines Boxers", sagt Stale Solbakken. Da Ammar Jemal (angeschlagen) und Henrique Sereno (gesperrt) ausfallen, wird der Kölner Trainer in der Innenverteidigung Pedro Geromel und Kevin McKenna aufstellen. Der Kanadier kämpft sich nach seiner Verletzung langsam wieder an die körperlichen Mindestanforderungen der Bundesliga heran und wirkt trotz seines wuchtigen Körpers nicht so, als sei er ein unüberwindbares Hindernis für den flinken Reus. "Ob die Abwehr stark genug ist? Das ist am Freitag um halb elf leichter zu beantworten", sagt Solbakken.

Stefan Effenberg hatte das Geißbockheim da schon wieder verlassen. Trotz seiner zahlreichen Siege gegen den FC genießt er in Köln ein verblüffend hohes Ansehen. Als der 43-Jährige das Geißbockheim verlässt, scherzen ein paar Rentner: "Seht mal, da kommt der neue FC-Trainer" - und erhalten eine überraschende Antwort: "Wartet mal ab, Jungs."



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