Erstellt 18.12.11, 09:35h, aktualisiert 19.12.11, 10:57h
Florian Silbereisen: Beim Laufen höre ich keine Musik, da genieße ich einfach die Natur. Im Auto höre ich Rock-Pop. In letzter Zeit hauptsächlich die Künstler, mit denen ich auf Tournee gehe.
Mit dem „Frühlingsfest der Überraschungen“ kommen Sie im Februar nach Köln. Womit wollen Sie die Zuschauer überraschen?
Silbereisen: Es ist eine große Show geplant. Ich möchte mit meinen Zuschauern feiern, dass ich seit 20 Jahren auf der Bühne stehen darf. Dazu habe ich Kollegen eingeladen, die in dieser Zeit einiges mit mir erlebt haben. Stefan Mross ist ein guter Freund, und mit ihm gibt es immer viel zu lachen. Margot Hellwig kennt mich schon länger als viele andere. Mit ihr erinnere ich an meine Ziehmutter und ihre eigene Mutter Maria Hellwig, die im vergangenen Jahr gestorben ist. Maite Kelly erfüllt sich ihren Traum und wird mit dem Deutschen Fernsehballett des MDR tanzen. Vielleicht bringt sie mich auch dazu, das Tanzbein zu schwingen. Und Wencke Myhre ist nach ihrer Erkrankung (Brustkrebs, Anm. d. Red.) auch mit dabei. Ich bin froh, dass sie wieder gesund ist. Mit ihr habe ich private Momente erlebt, wir haben zum Beispiel zusammen gekocht.
Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Auftritt?
Silbereisen: Ja, das war 1991, und ich war zehn Jahre alt. Damals habe ich in der Sendung „Wie die Alten sangen“ die Harmonika gespielt – ein großer Moment.
Was war Ihr emotionalster Moment?
Silbereisen: Es gab viele schöne Momente. Einer war sicherlich nach meiner ersten TV-Show am 7. Februar 2004. Rudi Carrell, der weiß Gott nicht zimperlich mit der Kritik an seinen Kollegen war, hat mir auf die Mailbox gesprochen und gratuliert. Er habe gedacht, der Beruf des Showmasters sei ausgestorben, aber ich würde ihm Mut machen.
Wie erfindet man sich immer wieder neu?
Silbereisen: Ich glaube, ich habe mich durch die Jahre hinweg weiterentwickelt. Die Menschen um mich herum prägen mich sehr. Mein Team und ich überlegen uns, wie wir das Publikum überraschen können.
Die Öffentlichkeit interessiert sich für Ihre Beziehung zu Helene Fischer. Wie schaffen Sie sich Privatsphäre?
Silbereisen: Indem ich einfach nicht groß darüber spreche.
Was halten Sie von der Silbereisen-Parodie bei „Switch“?
Silbereisen: Für mich ist das eine große Ehre, mit Günther Jauch und Peter Klöppel in einer Riege zu stehen.
Inwiefern fühlen Sie sich erkannt?
Silbereisen: Das ist natürlich alles sehr überzogen dargestellt, aber gut gemacht. Ob das gut getroffen ist, muss jeder selbst entscheiden.
Wie dickfellig muss man als Mensch in der Öffentlichkeit sein?
Silbereisen: Man braucht natürlich ein dickes Fell, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Man muss Kritik einstecken können. Das ist nicht immer einfach.
Das Gespräch führte Nadin Hüdaverdi
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
04. März 2012,
E-Werk Köln
Foto auf Leinwand günstig vom Testsieger
Werbeagentur Verzeichnis Köln Bonn
Werbeagentur / Internetagentur, Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt