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Erstes Training

Rückkehr ans Geißbockheim

Von Stephan Klemm, 03.01.12, 20:18h, aktualisiert 04.01.12, 10:58h

Geschlossen und angeführt von Kapitän Pedro Geromel begannen die FC-Profis ihr Training am Geißbockheim. Während Milivoje Novakovic wieder dabei ist und sich langsam in Form bringen will, fehlte Lukas Podolski auf dem Platz.

Stale Solbakken
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Trainer Stale Solbakken beobachtet das erste Training im neuen Jahr. (Bild: RD)
Stale Solbakken
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Trainer Stale Solbakken beobachtet das erste Training im neuen Jahr. (Bild: RD)
KÖLN - Der Urlaub ist am Dienstag um zehn Uhr vorbei. Ein bisschen Arbeit beginnt: Rauf aufs Laufband, Fitnesstest nach den Weihnachtstagen und den Neujahrsfeierlichkeiten. „Grundsätzlich ist alles in Ordnung, niemand ist krank“, umschreibt Stale Solbakken den Zustand des 1. FC Köln. Allerdings ist dem FC-Trainer dann doch noch etwas aufgefallen: „Ich glaube, ein oder zwei Spieler haben zu viel gegessen. Aber das haben wir im Griff. Alles ist unter Kontrolle.“

Um wen es sich handelt, bleibt allerdings ein Geheimnis. Um 11.20 Uhr betritt dann das Team – 25 Feldspieler, vier Torhüter – geschlossen und angeführt von Kapitän Pedro Geromel den Trainingsplatz am Geißbockheim.

Dafür gibt es großen Applaus von 300 Menschen, die sich an diesem windigen Vormittag im Grüngürtel versammelt haben. Sie vermissten einen Spieler. Lukas Podolski ist nicht auf dem Platz erschienen.

Der Nationalspieler absolvierte zeitgleich ein Übungsprogramm auf dem Hometrainer, weil sein Knöchel blau angelaufen und geschwollen ist. Solbakken habe eine SMS erhalten – „da stand drin, dass Lukas angeschlagen ist“. Was der „harmlosen Verletzung“ zugrunde liegt, will Solbakken nicht explizit sagen. Es wird aber deutlich, dass sich der beste Kölner Spieler der Hinrunde bei einem Freizeit-Spielchen mit Freunden verletzt hat, denn, so viel verrät Solbakken: „Ich glaube, dass derjenige, der Lukas auf den Fuß getreten ist, kein Profi ist.“

Allerdings sei es kein Problem, wenn „Lukas ein paar Tage sein Sondertraining absolviert“, denn: „Er ist in einer sehr guten körperlichen Verfassung, er hat im Urlaub sehr viel gearbeitet.“

Am Dienstag erklärte Podolskis Berater Kon Schramm dem in England erscheinenden „Guardian“ dass ein Wechsel seines Klienten zum FC Arsenal im Winter kein Thema sei – aber: „Für alles andere haben wir im Sommer noch Zeit.“ Der Londoner Klub müsse allerdings laut einer vom „Guardian“ zitierten „FC-Quelle“ sein Angebot für Podolski auf rund 24 Millionen Euro verdoppeln, erst dann werde ein Transfer für die Kölner interessant.

Während also Podolski die Raseneinheit ausließ, wurde stattdessen ein Teilnehmer gesichtet, der fast schon den Status eines Neuzugangs besitzt. Milivoje Novakovic, der „erst seit Dienstag wieder laufen kann“, hat mittrainiert und sich dabei „richtig gut gefühlt“. Der slowenische Stürmer will sich nun langsam in Form bringen: „Schritt für Schritt, nichts überstürzen. Ich bin aber noch sehr vorsichtig, ich habe auch noch ein bisschen Angst, zumal es immer mal wieder zwickt.“ Novakovic hat nur die ersten acht Vorrundenspiele mitmachen können, danach fiel er wegen einer hartnäckigen Hüftverletzung aus.

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Jetzt hofft er, eine Alternative für den Rückrundenauftakt am 21. Januar in Wolfsburg zu sein. „Es ist wichtig, alle Schlüsselspieler dabeizuhaben. Das, was wir heute von Milivoje Novakovic gesehen haben, war auf jeden Fall ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“

Am Donnerstag verlegt der FC seine Trainingseinheiten für eine Woche nach Portimao in Portugal. Nicht dabei sein wird der tunesische Abwehrspieler Ammar Jemal, der sich mit seiner Nationalelf auf den Afrika-Cup vorbereitet. Aussortiert hat Solbakken den Japaner Tomoaki Makino und Alexandru Ionita, die nicht mit nach Portugal reisen werden. Für beide Spieler gebe es Wechselmöglichkeiten, sagte Solbakken, der sich auch noch einen neuen Offensivspieler wünscht: „Ich hoffe, da ergibt sich noch etwas im Januar.“



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