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Wechselgerüchte

Vorerst keine Gespräche mit Podolski

Von Michael Krämer, 04.01.12, 21:43h, aktualisiert 05.01.12, 18:18h

Im Vertragspoker um Lukas Podolski müssen sich Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln weiter gedulden: Eine Einigung im Winter über den 2013 auslaufenden Vertrag schloss der Nationalspieler aus. Einen Wechsel zu Borussia Dortmund wird es nicht geben.

Stale Solbakken
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Trainer Stale Solbakken beobachtet das erste Training im neuen Jahr. (Bild: RD)
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Trainer Stale Solbakken beobachtet das erste Training im neuen Jahr. (Bild: RD)
KÖLN - Stale Solbakken bat die Spieler des 1. FC Köln am Mittwoch erneut zu einem Leistungstest, bevor er mit seiner Mannschaft am Donnerstag ins Trainingslager nach Portugal reist.

Lukas Podolski fehlte aufgrund seiner Knöchelbeschwerden und absolvierte wie schon am Montag nur individuelles Training. Während sich die Rückkehr des Nationalspielers auf den Rasen nur um ein paar Tage verschiebt, müssen sich Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln im Vertragspoker noch deutlich länger gedulden.

Eine von Sportdirektor Volker Finke angestrebte Einigung im Winter über eine Verlängerung des 2013 auslaufenden Kontrakts schloss der 26-Jährige nun aus. „Lukas Podolski hat sich für die kommenden Monate Zeit erbeten, bevor weitergehende Gespräche geführt werden“, teilte der Klub am Dienstag mit.

Finke hatte zuvor immer wieder betont, „nicht ohne eine Vertragsverlängerung mit Podolski“ in die neue Saison gehen zu wollen. Erste Gespräche zwischen Podolskis Manager Kon Schramm sowie den FC-Geschäftsführern Volker Finke und Claus Horstmann endeten aber mit der Absage Podolskis an zeitnahe Verhandlungen.

Der Klub hat nun keine andere Möglichkeit, als seine Pläne zu ändern, wieHorstmanndem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bestätigt: „Unsere Zielvorstellung war eine schnelle Vertragsverlängerung mit Lukas Podolski. Das wird uns nicht gelingen, und das müssen wir in dieser Situation akzeptieren. Es gibt immer unterschiedliche Interessen, dennoch war die Gesprächsatmosphäre positiv.“

Sollte Podolski den FC im Sommer verlassen, wird ernicht zu Borussia Dortmund wechseln. BVB-Sportdirektor Michael Zorc erteilte den Spekulationen gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ eine Absage. „Es gab vergangenes Jahr Gespräche, aber längst keine Verhandlungen. Einen Wechsel von Podolski zum BVBschließe ich im Sommer definitiv aus.“ Einen Zusammenhang mit der Verpflichtung von Marco Reus gibt eslaut Zorc nicht: „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.“



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