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Essen

Varta-Führer lobt „Landlust“-Küche

Von Heike Nickel, 12.01.12, 15:52h

Dass irgendwann Ende vergangenen Jahres die Testesser des Varta-Führers unter den Gästen weilten, haben weder Geschäftsführer Johannes von Bemberg noch die sechsköpfige Crew um Küchenchef und Mitgesellschafter Oliver Röder mitbekommen.

Landlust Varta
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Oliver und Katharina Röder sowie Johannes von Bemberg (von links) sind sehr zufrieden mit dem Konzept der „Landlust“. (Bild: Privat)
Landlust Varta
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Oliver und Katharina Röder sowie Johannes von Bemberg (von links) sind sehr zufrieden mit dem Konzept der „Landlust“. (Bild: Privat)
Euskirchen-Flamersheim - In Deutschland gibt es eine Handvoll renommierter Restaurant-Führer, die Jahr für Jahr ihre Experten aussenden, die Gourmettempel der Nation abzuklappern und zu bewerten. Manchmal vernichtend, manchmal in den höchsten Tönen lobend. Letzteres wurde nun der „Landlust“ auf Burg Flamersheim zuteil: Im Varta-Führer wird das gastronomische Konzept als „erste Neuentdeckung des Jahres“ geführt und hoch gelobt: „Nur selten kommen historisches Ambiente, hochwertige Tischkultur, tadelloser Service, verlässliche Küche und eine vollkommen ungezwungene, fast bodenständige Atmosphäre so harmonisch in Einklang wie hier auf Burg Flamersheim“, heißt es in dem Bericht.

„Bembergs Häuschen“

Dass irgendwann Ende vergangenen Jahres die Testesser des Varta-Führers unter den Gästen weilten, haben weder Geschäftsführer Johannes von Bemberg noch die sechsköpfige Crew um Küchenchef und Mitgesellschafter Oliver Röder mitbekommen. „Wenn ein Gast alleine kommt und ein umfangreiches Menü bestellt, dann schrillen natürlich die Alarmglocken, aber das war hierbei nicht der Fall“, lacht von Bemberg, der die „Landlust“ mit Gasthaus, Biergarten und Gourmetrestaurant „Bembergs Häuschen“ erst vor zehn Monaten eröffnete. Die Philosophie des erst 27 Jahre alten Küchenchefs basiert auf ausschließlich frischen und mit Vorliebe regionalen Zutaten.

Der Varta-Führer bescheinigt Röders kulinarischen Kreationen,„nie abgehoben oder mariniert“ zu sein. Sie böten vielmehr „einfallsreiche Gaumenfreuden auf hohem handwerklichen Niveau“. Genüsse mit Titeln wie „Kaninchen trifft Ente“ oder „Die launische Forelle“ heben sich angenehm ab vom gespreizten Schliff anderer Häuser dieser Art. Von Bemberg ist sich sicher, dass sein Küchenchef „super Potenzial hat, sich einen Namen in der Gourmetszene zu machen“. Der Fuß sei schon mal in der Tür, nun müsse man sich anstrengen, ihn auch drin zu behalten.

Regelmäßig Testesser

Die Spielregeln sind bekannt: Als frisch gekürtes „Restaurant der Woche“ wird die „Landlust“ nun öfter Besuch von Experten inkognito bekommen, die sich ein Bild davon machen werden, ob das Niveau gehalten oder vielleicht sogar gesteigert wurde. Sorge bereitet das Johannes von Bemberg keinesfalls. Oliver Röder sei einfach ein Künstler seines Faches.

Und auch seine Gattin Katharina, zuständig für den Service im Restaurant, findet lobende Erwähnung im Varta-Bericht: „Angenehm unprätentiös und sehr sympathisch.“



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