Von Oliver Löer, 13.01.12, 11:23h, aktualisiert 13.01.12, 11:24h
„Im Moment kann sich Mike ein Engagement im Profi-Fußball nicht vorstellen“, erklärte sein Vater und Viktoria-Sportdirektor Franz Wunderlich. Im Sommer 2011 hatte sich Wunderlich aufgrund eines Burnouts zu einem Wechsel vom FSV Frankfurt nach Köln entschlossen, bei der in dieser Woche spontan vollzogenen Rückkehr an den Rhein hätten gesundheitliche Gründe allerdings keine Rolle gespielt, wie Franz Wunderlich betonte: „Mike ist einfach ein sehr heimatverbundener Mensch, deshalb hat er sich entschieden, wiederzukommen.“
Insbesondere der ehemalige Frankfurter Trainer Hans-Jürgen Boysen hatte sich dafür ausgesprochen, Wunderlich wieder zum FSV zu holen. Doch Boysen (54) wurde entlassen, nachdem das Team Ende Dezember mit 0:2 beim VfL Bochum verloren hatte und nach zehn sieglosen Partien nacheinander auf einen Relegationsplatz abgerutscht war.
Scholz testet griechischen Stürmer
Zwar konnte Wunderlich auch den neuen Frankfurter Coach Benno Möhlmann von seinen sportlichen Qualitäten überzeugen (zuletzt traf er zu Beginn der Woche beim 2:2 im Test gegen den Bundesligisten TSG Hoffenheim), doch zu einem Verbleib beim Zweitligisten ließ sich Wunderlich trotz dieses Erfolgserlebnisses nicht bewegen.
Fabian Hergesell (Preußen Münster) ist somit der einzige Abgang, den der FC Viktoria in der Winterpause zu verzeichnen hatte, aber auch mit ihm gibt es ja am Wochenende ein Wiedersehen.
Besonders erfreut zeigte sich Scholz zudem über das Comeback von Florian Mager. Der Mittelfeldspieler hat seinen Syndesmosebandriss auskuriert und nach Angaben des Trainers „in den Ferien richtig hart und gut gearbeitet“.
Ob die Kölner einen weiteren Zugang bekommen, ist noch ungewiss: Gestern stellte sich auf Empfehlung von Ex-Profi Hannes Bongartz der griechische Angreifer Vasilios Galanis im Training vor, der 24-jährige Stürmer war zuletzt für den rumänischen Erstligisten Gaz Metan Medias tätig und soll am Wochenende mitspielen.
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