Erstellt 20.01.12, 21:23h
Die aufmüpfigen Parteigenossen wurden „Kriegstreiber“, „Hetzer“, „Lügner“ und „kriegsgeile Blockwarte“ gescholten, ein Antrag wurde formuliert, die Dissidenten auszuschließen. Wenn aber das geschehen sollte, muss sich die Partei über ihren Platz in der „Hall of Antisemitism“ keine Gedanken mehr machen.
Die Debatte im Bundestag über den widerlichen Aufruf gegen das Syrien-Embargo war eine schöne Gelegenheit, das schwer beschädigte Menschenrechtsverständnis der Linkspartei zu studieren. Die berechtigte Kritik der Regierungsfraktionen würde allerdings an Glaubwürdigkeit gewinnen, würden sie die Abschiebung syrischer Flüchtlinge – über Ungarn – nach Damaskus, also in den Tod, sofort unterbinden. Den Terror in Syrien beklagen und ihm zugleich neue Opfer schicken ist ein Musterbeispiel für Heuchelei.
ein musterbeispiel für heuchelei
26.01.2012 | 12.13 Uhr | theodor2
bitte fügen sie ihren sehr fundierten gastbeitrag "zyniker der macht" vom 25.1. hinzu, wenn sie das ganze schon unter "debatte" laufen lassen.
Ah, den Aufruf auch schon gelesen?
22.01.2012 | 21.56 Uhr | Jan P
Also auch Bommarius weiß jetzt, dass der besagte Aufruf Null Hinweise auf eine „Verbrüderung der Linken mit Assad“ ergab, die er vor einer Woche noch…
Wer wählt sowas ?
21.01.2012 | 17.55 Uhr | Hausser
Wer dem Konzept "Die Partei hat immer Recht" widerspricht, hat mit öffentlicher Diffamierung und Ausschluss zu rechnen, und mit dem Blockwart gibts…
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