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Haie zittern sich zum Sieg

Von Christian Oeynhausen, 24.01.12, 14:55h, aktualisiert 24.01.12, 22:19h

Die Kölner Haie bleiben im Rennen um das direkte Erreichen des Playoff-Viertelfinales. Vor einer Rekordkulisse in der Lanxess-Arena bezwang das Team von Uwe Krupp die Adler aus Mannheim. Auch wenn die Gastgeber am Ende zittern mussten.

Kölner Haie
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Jubel der Kölner Haie nach dem 2:0 durch Matt Pettinger (2.v.l.). (Bild: Dahmen)
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Jubel der Kölner Haie nach dem 2:0 durch Matt Pettinger (2.v.l.). (Bild: Dahmen)
KÖLN - Die Kölner haben in einem ihrer besten Heimspiele der Saison ihre kleine Chance auf das direkte Erreichen des Playoff-Viertelfinales gewahrt und den Abstand zu Rang elf erhöht, der das vorzeitige Saison-Aus bedeutet. Das Team von Trainer Uwe Krupp besiegte am Dienstag die Adler Mannheim vor der Saisonrekordkulisse von 13 765 Zuschauern in der Lanxess-Arena mit 4:3 (2:1, 1:2, 1:0).

Die Gäste deuteten in der Anfangsphase ihre große Gefährlichkeit an. Doch die Haie hielten stand und kamen mit ihrem ersten Powerplay selbst zum Erfolg. Johan Akerman überwand Fred Brathwaite im Adler-Tor. Es war das erste Tor der Kölner gegen Mannheim in der gesamten Saison (zuvor 0:3, 0:4). Für Akerman war es der erste Treffer im dritten Spiel seit seiner Rückkehr und sein dritter Scorer-Punkt – der Tausch gegen den Österreicher André Lakos zahlt sich für die Haie aus. Matt Pettinger, zuletzt vom Trainerstab für magere Leistungen kritisiert, konnte in der 15. Minuten auf 2:0 erhöhen. Es war das 100. Saisontor der Haie. Nur eine Minute später schlugen die Adler durch Torjäger Yannic Lehoux zurück. Haie-Keeper Youri Ziffzer war in dieser Szene machtlos. In anderen Momenten allerdings wirkte der Schwiegersohn von Adler-Trainer Harold Kreis nervös.

Seine Vorderleute lieferten aber auch im weiteren Verlauf eine ihrer besseren Saisonleistungen ab. Nach dem Treffer des starken KEC-Kapitäns John Tripp zum 3:1 bekamen die Leute in der Lanxess-Arena das druckvollste Kölner Überzahlspiel der Saison zu sehen. Doch das 4:1 fiel nicht. Stattdessen zeigten die Adler Effektivität vor dem Tor und glichen noch vor der zweiten Pause aus. Die Partie drohte zu kippen, doch ehe die Kölner richtig nervös werden konnten, schloss Greg Claaßen ein Solo mit energischem Nachsetzen gegen Brathwaite zum 4:3 ab. Den knappen Vorsprung spielten und zitterten die Kölner über die Zeit.

Kölner Haie: Ziffzer – Lüdemann, Ankert – Müller, Akerman – Krupp, D’Aversa – Lavallee – Gogulla, Schütz, Tripp – Stephens, Jaspers, Pettinger – Weiß, Boos, Riefers – Breitkreuz, Claaßen, Ohmann. – Zuschauer: 13 765. – Schiedsrichter: Brüggemann (Iserlohn)/Stricker (Schweiz). – Strafminuten: Haie 8/Adler 8. – Tore: 1:0 Akerman (10:46), 2:0 Pettinger (14:57), 2:1 Lehoux (15:59), 3:1 Tripp (21:47), 3:2 Mitchell (30:01), 3:3 Lehoux (37:03), 4:3 Claaßen (41:39).



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