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Makler

Immobilienpreise in Köln steigen

Von Willi Feldgen, 27.01.12, 09:16h

Wer eine Immobilie in Köln kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Um Häuser, die weniger als 300 000 Euro kosten, prügeln sich die Interessenten. Auch die Mieten stiegen 2011 - um etwa fünf bis sieben Prozent.

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Immobilien in Köln sind nach wie vor heiß begehrt. (Bild: dpa)
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Immobilien in Köln sind nach wie vor heiß begehrt. (Bild: dpa)
Köln - Die Preise für Immobilien in Köln sind 2011 weiter moderat gestiegen. Das teilt die Kölner Immobilienbörse (KIB) mit, in der sich 19 Maklerunternehmen aus der Region zusammengeschlossen haben und die im vergangenen Jahr 685 Immobilien sowie 1300 Mietverträge vermittelt haben.

Gebrauchte Einfamilienhäuser in mittleren Lagen (wie Bickendorf, Ensen und Holweide) wurden im vergangenen Jahr in Köln rund vier Prozent teurer und kosteten im Schnitt 275 000 Euro. Für frei stehende Häuser in guten Lagen (wie Longerich, Rath, Sürth und Zündorf) mussten etwa 380 000 Euro und damit sechs Prozent mehr gezahlt werden. Von einer Immobilienblase könne man in Köln nicht reden, sagte Makler Roland Kampmeyer. Vergleichbare Häuser in München oder Stuttgart seien deutlich teurer.

Die Nachfrage sei aber unverändert hoch: "Um Häuser in Köln, die weniger als 300 000 Euro kosten, prügeln sich die Interessenten", sagte Kampmeyer. Solche Immobilien seien meist innerhalb weniger Wochen verkauft.

Steigende Mieten

Bei 2011 neu abgeschlossenen Verträgen seien die Mieten in Köln um etwa fünf bis sieben Prozent gestiegen. In guten Lagen müsse man mit etwa 9,50 Euro pro m2 rechnen, in sehr guten Lagen auch mit 12,50 Euro im Schnitt. Kaltmieten von 17 bis 18 Euro für Wohnungen im Rheinauhafen seien die "Ausreißer nach oben".

Eigentumswohnungen seien 2011 in Köln um sieben bis zwölf Prozent teurer geworden. Für Wohnungen aus dem Bestand in guten Lagen müsse mit etwa 2800 Euro pro m2 gerechnet werden. Für neue Wohnungen müssten in der Spitze (etwa bei einem Bauprojekt in der Rhöndorfer Straße in Sülz) sogar 3500 bis 3800 Euro pro m2 gezahlt werden. Mitunter würden bei den Verkäufen deutlich höhere Beträge erzielt als bei der Planung veranschlagt, sagte Kampmeyer.

Im Umland Kölns stiegen die Preise für gebrauchte Eigenheime nach Angaben der KIB-Makler meist um ein bis drei Prozent. Bei neu abgeschlossenen Mietverträgen mussten Interessenten teilweise um zehn oder sogar 20 Prozent (etwa in Pulheim, Frechen, Bornheim) zahlen.

Am weitesten auseinander ging die Preisentwicklung im Kölner Umland bei den Eigentumswohnungen: "Während die Wohnungspreise in Wesseling, Brühl, Bergisch Gladbach und Bornheim konstant blieben sowie in Kerpen leicht sanken, kletterten die Preise in Mechernich, Erftstadt, Frechen, Hürth und Euskirchen um bis zu 20 Prozent", sagte KIB-Makler Reiner Dahmann.



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