Erstellt 27.01.12, 23:05h, aktualisiert 31.01.12, 12:33h
In dem betroffenen Gebiet gibt es eine Bundeswehr-Kaserne mit eigenem Wasserwerk. Trinkwasseruntersuchungen dort hätten ausnahmslos Konzentrationen unterhalb des Vorsorgemaßnahmewertes für sensible Gruppen wie Säuglinge, Schwangere und stillende Mütter ergeben, hieß es weiter. Das Trinkwasser auf dem Kasernengelände könne daher ohne Bedenken zur Lebensmittelzubereitung und zum Trinken genutzt werden.
Perfluorierte Tenside (PFT) werden vor allem eingesetzt, um Oberflächen zu behandeln oder Papier zu veredeln. Angewendet werden sie in zahlreichen Industrie- und Konsumprodukten, beispielsweise als wasserabweisende Beschichtung von Papier und Verpackungen, Textilien, Möbeln und Baumaterialien. In Böden sind PFT vergleichsweise leicht löslich und mobil. Dadurch kann die Chemikalie ins Grundwasser gelangen und in der Folge auch das Trinkwasser verunreinigen.
Vor fast sechs Jahren war PFT in Trinkwasser aus der Ruhr gefunden worden. Die Chemikalie stammte aus belastetem Klärschlamm, der illegal aus Belgien und den Niederlanden importiert worden sein soll. Hauptverantwortlich soll ein 42-jähriger Unternehmer sein. Ein Prozess gegen ihn und fünf weitere Angeklagte hat vor zwei Wochen am Landgericht Paderborn begonnen. (Dpa)
Eine Kanal-Dichtigkeitsprüfung ...
29.01.2012 | 13.13 Uhr | Ieserbähner met dä Plämp
.. als Zwangsbeglückung für Privathaushalte bis vor kurzem vorgeschrieben - aber die Unternehmen, die mit wassergefährdenden Stoffen hantieren, lässt…
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