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Verletzung

Podolski fällt bis zu vier Wochen aus

Von Stephan Klemm, 29.01.12, 13:47h, aktualisiert 05.02.12, 16:10h

Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Lukas Podolski fällt vermutlich bis zu vier Wochen aus. Seine alte Bänderverletzung ist erneut aufgebrochen. Trainer Solbakken fordert nun den Beweis, dass sein Team auch ohne den Star bestehen kann.

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Lukas Podolski (M) und die Schalker Christian Fuchs (l) sowie Julian Draxler (r) versuchen den Ball zu spielen. (Bild: dpa)
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Lukas Podolski (M) und die Schalker Christian Fuchs (l) sowie Julian Draxler (r) versuchen den Ball zu spielen. (Bild: dpa)
KÖLN - In den ersten Minuten nach dem Spiel sieht alles noch normal aus an Lukas Podolski und seinen Bewegungen. Der Nationalspieler des 1. FC Köln diskutiert nach dem 1:4 gegen Schalke mit seinen Kollegen Sascha Riether und Christian Eichner, gestikuliert und geht in die Kabine, wo ihn zum Plausch schon Michael Schumacher erwartet, der ehemalige Formel-1-Weltmeister. Doch eine halbe Stunde später, auf dem Weg nach Hause, stimmt etwas nicht mehr: Podolski humpelt, sein linker Fuß ist stark angeschwollen. Am Sonntag steht nach einer Kernspin-Tomografie in der Mediapark-Klinik die Diagnose fest: Teilanriss eines Haltebands, Gipsverband, vier Wochen Pause.

Es handelt sich damit um dieselbe Verletzung, die Podolski sich bei einem privaten Hallenfußballspiel mit Freunden in der Winterpause zugezogen hat – und die ihn schon daran hinderte, im portugiesischen Trainingslager mit der Mannschaft zu trainieren. Dass Podolski womöglich zu früh wieder in den Spielbetrieb eingestiegen ist, will niemand aus dem Kreis der FC-Verantwortlichen bestätigen. Trainer Stale Solbakken sagt dazu: „Wir müssen Lukas beschützen und ihn erst wieder bringen, wenn alles restlos verheilt ist. Es ist das zweite Mal dieselbe Verletzung, da müssen wir vorsichtig sein.“ Die Behandlung könne nun eben durchaus einen Monat dauern. „Lukas wird uns von der Qualität her total fehlen. Man kann ihn nicht ersetzen“, sagt Torhüter Michael Rensing. Wann und wie es zu dieser Verletzung gekommen ist, kann Solbakken nicht sagen.

Solbakken fordert seine Elf auf, „nun zu beweisen, dass sie auch ohne Lukas etwas tun kann. Das ist möglich, glaube ich.“ Die neuen Fakten setzen die Kölner bei der Stürmer-Suche weiter unter Druck – nun brauchen sie definitiv eine Ergänzung, zu Podolski und dem noch formschwachen Milivoje Novakovic, um nicht noch weiter in der Tabelle abzusinken. „Die Arbeiten in dieser Sache gehen auf das Ende zu“, sagt Solbakken. Angesichts der großen Abwehrnot fordert Mittelfeldspieler Sascha Riether auch noch einen weiteren Defensivspieler. Doch dazu bemerkt Solbakken: „Das hat Sascha im Affekt gesagt.“



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