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Sensenhammer

Der Schmiedeteich entsteht wieder

Erstellt 03.02.12, 18:11h

Der Schmiedeteich des Freudenthaler Sensenhammer soll in seiner alten Form und Größe wiederentstehen. Mit einem symbolischen 1. Spatenstich wurden am Freitag die Arbeiten gestartet.

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Symbolischer Spatenstich am trockengefallenen Schmiedeteich. Sobald im Frühjahr der Untergrund bereitet ist, werden der Teich und ein Teil des Obergrabens mit Dhünnwasser geflutet. (Bild: Ralf Krieger)
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Symbolischer Spatenstich am trockengefallenen Schmiedeteich. Sobald im Frühjahr der Untergrund bereitet ist, werden der Teich und ein Teil des Obergrabens mit Dhünnwasser geflutet. (Bild: Ralf Krieger)
Schlebusch - Eine Schmiede ohne Wasser? Undenkbar in der Zeit der frühen Industrialisierung, als die Schmiedehämmer zumeist noch von Wasserkraft bewegt wurden. So auch im Freudenthaler Sensenhammer, heute Industriemuseum in Schlebusch. Nur dass gerade dort, zwischen Schildgen und Schlebusch, die Dhünn im Jahr 2010 renaturiert worden ist. Die künstlichen Stauwehre sind zwar noch da und stehen unter Denkmalschutz, doch die Dhünn umfließt diese nun in seinem wieder natürlichen Bett, auch für Fische passierbar. Der Obergraben samt des Schmiedeteiches ist seither trockengefallen – vorübergehend. Denn der Teich soll in alter Form und Größe wiedererstehen.

Mit einem symbolischen Spatenstich wurden am Freitag die Erdarbeiten gestartet, die bis zum Frühjahr den Untergrund des Teiches bereiten, der anschließend mit Wasser aus der Dhünn einmalig wieder aufgefüllt wird. Danach speist sich der Teich als stehendes Gewässer nur noch aus Regen und der Dachentwässerung der Gebäude des Sensenhammers. Im Rahmen der Regionale 2010, die die Wege längs der Dhünn neu herrichten ließ, war auch die wenigstens optische Wiederherstellung der Wasserkraftanlage vereinbart worden. Der Förderverein Freudenthaler Sensenhammer gab seine Rechte zur Nutzung und Ableitung des Dhünnwassers an die Bezirksregierung Köln ab, Bezirksregierung und Wupperverband sichern nun die Arbeiten an der Teichanlage finanziell ab. Fördervereinsvorsitzende Gisela Schäperclaus dankte den Zuschussgebern, die sich nach dem Gruppenfoto mit Spaten bei Brezeln und Glühwein in der Schmiede aufwärmten. Dass mit dem Teich ein idyllischer Erholungsraum auch für die Besucher der Museumsanlage entstehen wird, lässt sich schon jetzt erahnen. „Unser Museum ist es wert“, sagte Schäperclaus auch mit Blick darauf. (ger)



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