Von Martin Boldt, 04.02.12, 15:35h, aktualisiert 04.02.12, 15:37h
All zu verständlich wirken da deshalb all jene Stimmen, die denm Vorstoß der neuen Wirtschaftsdezernentin Ute Berg, die „Marke Köln“ neu auszurichten, bislang eher mit Argwohn begegneten. Ein überraschend klares Statement zur Notwendigkeit dieses Prozesses gab Berg jetzt bei einem Treffen mit 100 Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Hoch über der Domstadt – im Köln-Turm im Mediapark – ließ sie ihr Konzept präsentieren und bemühte sich auch sonst um Aufklärung. „Kölns Vielschichtigkeit als Botschaft ist nicht klar genug. Wir brauchen den Markenprozess, um die unverwechselbaren Stärken zu identifizieren und sie dann gezielt kommunizieren zu können“, so die Wirtschaftsdezernentin.
Der Kölner und seine Stadt – das ist bereits eine Marke für sich
Die drei Zielgruppen dieser geschärften Außendarstellung seien Investoren, kreative Köpfe und Touristen. Unterstützt wird die Stadt Köln in der 250 000 Euro teuren ersten Phase durch die Agentur Brandmeyer, die sich selbst als Markenberater bezeichnen. Diese hatte zuvor schon erfolgreich den Städten Hamburg und Dresden bei der Schärfung ihrer Außendarstellung geholfen.
„Eine Marke zu schaffen bedeutet nicht nur, ein neues Logo zu entwerfen oder ein anderes Corporate Design über das vorhandene zu stülpen“, erklärte Klaus Brandmeyer. Eine Marke sei die kollektive Vorstellung derer, die sie nutzen. Deshalb müsse man zunächst klären, was die Ursachen sind. Wenn das geklärt sei, könne man beginnen, auf gewünschte Wirkungen hinzuarbeiten. In drei Klausurtagungen sei deshalb geplant, die „Wissensträger der Stadt“ zusammenholen. Sie sollen erklären, wasKöln aus ihrer Sicht für Investoren, Touristen und Forschung attraktiv mache. „Diese Innensicht wird dann in einem zweiten Schritt einer Außensicht gegenübergestellt.“
300 Entscheidungsträger werden um ihre Meinung gebeten
In den kommenden Wochen werden Entscheidungsträger aus 300 Unternehmen im In- und Ausland um ihre Meinung gebeten. Entweder per Fragebögen mit 80 bis 90 Statements oder direkt per Telefonbefragungen. Am Ende dieser sogenannten Regressionsanalyse soll ein statistisches Ergebnis stehen, anhand dessen die spezifischen Attraktivitätsgründe mit Zahlen belegt oder widerlegt werden können. „Das Tolle daran ist, dass Sie dabei nichts neu bauen müssen. Sie haben alles schon, wissen dann aber, mit welchen Pfunden sie in Zukunft bei der Außenkommunikation stärker wuchern müssen“, sagte Brandmeyer.
Dass dabei durchaus auch der eine oder andere Mythos zerstört werde, werde nicht ausbleiben. „In Lübeck haben sie die ganze Zeit gedacht, die Touristen kommen wegen des Marzipans. Tatsächlich war es jedoch die Altstadt.“
Die ersten Ergebnisse der Untersuchung zur „Marke Köln“ erwartet Wirtschaftsdezernentin Ute Berg bereits im Sommer.
ein Marke findet man nicht ...
06.02.2012 | 12.19 Uhr | Hilfskraft
durch Suchen!
Eine Marke muss man machen!
In Kölle macht man seit 20 Jahren eine Anti-Marke!
Habe mir gerade einen kleinen ausgestanzten Dom aus…
@ Griechenpensionär:
06.02.2012 | 10.05 Uhr | Schwarzer Peter
...unter Sedativa durch die Stadt schweben...
Oh oh..., da hat wohl jemand in den Spiegel geschaut...!
Jetzt mal ganz im Ernst:
Du scheinst…
Marke Köln???
05.02.2012 | 19.55 Uhr | Griechischerruhestand
Wie wär's mit: "Korruption, Kaschemmen, Krawall - Köln!"
Oder: "Klüngel, Karnaljen, Kriminalität: Köln!"
Passend auch: "Kölsch, Kotzen, Karneval =…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
27. Mai 2012,
Kölner Philharmonie
Foto auf Leinwand günstig vom Testsieger
Werbeagentur Verzeichnis Köln Bonn
Werbeagentur / Internetagentur, Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt