Das Bergische Land im Winter. (Bild: CA)
Das Bergische Land im Winter. (Bild: CA)
Lindlar -
Im bergischen Dauergrünland konnten sich die Futteranbaubetriebe jahrzehntelang auf ertragsreiche Erträge verlassen. Sie einigen Jahren setzen aber Frühjahrs-Trockenheit, die Schädigung der Grasnarbe durch Wühl- und Feldmäuse der Grünlandwirtschaft im hohen Maße zu.
Von 10 bis 15 Uhr referieren in der Gaststätte Haus Burger, Linde, namhafte Experten über die Folgen von Klimaveränderung und Wasserwirtschaft, bieten Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der Futterqualität und der Ertragsleistung durch angepasste Sorten und Mischungen, stellen die Ballensilage als Alternative zum Fahrsilo vor sowie Einstreumöglichkeiten in der Liegebox. Denn Stroh wird immer knapper und teurer. Im Mittelpunkt steht der Vortrag des Agrarwirtschaftlers Hubert Kivelitz von der Fachhochschule Südwestfalen über die Veränderung des Grünlandanteils in den Mittelgebirgsregionen von Nordrhein-Westfalen.
Angesprochen werden mit dem Grünlandtag nicht nur die bergischen Landwirte, sondern auch Menschen, die Interesse an diesen wichtigen Themen für das Bergische Land haben. (giz)