Erstellt 22.02.12, 16:56h, aktualisiert 23.02.12, 11:12h
Der vollbesetzte Zug sei zu schnell in die Station eingefahren und mit 20 Stundenkilometern in den Prellbock am Ende des Bahnsteigs geprallt, sagte der argentinische Verkehrsminister Schiavi. Dabei wurde der vordere Teil der Lokomotive eingedrückt und die folgenden Waggons zusammengepresst.
Am stärksten beschädigt wurde der erste Waggon. Überlebende berichteten dem Sender TeleNoticias, dass viele Menschen im Durcheinander aus Metall und Glas verletzt wurden. Fenster seien geplatzt, als die Waggondächer vom Rumpf des Zuges abgetrennt wurden. Viele Passagiere, die zwischen den Sitzen standen, seien von der Gewalt des abrupten Halts zu Boden geworfen worden.
ksta.tv
Ein Angehöriger der Betreibergesellschaft Sarmiento Line sagte Radio Red, „die Maschine hat die Werkstatt gestern verlassen und die Bremsen haben gut funktioniert. Soweit wir wissen, bremste sie ohne Probleme bei den vorigen Stationen. Über die Ursachen möchte ich derzeit nicht spekulieren“. Der Wagenführer sei ins Krankenhaus gebracht worden und könne noch nicht befragt werden. (dpa, dapd,afp)
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