

Das Inferno von Hiroshima
Vor genau 60 Jahren, am Morgen des 6. August 1945, traf erstmals in der
Geschichte eine Atombombe eine bewohnte Stadt: Hiroshima. Die japanische Stadt wurde dem Erdboden gleich gemacht - ein Rückblick.
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 Überlebende, Angehörige und Politiker verharrten um 8.15
Uhr, dem Zeitpunkt des Abwurfs, im Friedenspark der Stadt in
Schweigen. In einer Ansprache erklärte
Ministerpräsident Junichiro Koizumi, Japan halte an den
Prinzipien seiner pazifistischen Verfassung und dem Verbot von
Atomwaffen fest. >> ARTIKEL
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 Sie wissen noch genau, wie es war, als der „grelle Blitz“ einschlug, aber die meisten der Opfer wollen darüber nicht mehr reden. „Natürlich habe ich keine klare Erinnerung mehr an diesen Tag“, sagt der jüngste aller noch Überlebenden des Nuklearschlags von Hiroshima, Eiji Nakanashi. >> ARTIKEL
Schwarzer Regen fiel herab
LEITARTIKEL: Die Hoffnung bleibt unter Verschluss
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 Was in Hiroshima am Boden geschah, war von unmittelbarer und absoluter Wirkung zugleich. In der ersten Sekunde erreicht die Temperatur unvorstellbare 60 Millionen Grad - zehntausenmal heißer als die Oberfläche der Sonne strahlt. >> ARTIKEL
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 Heute verfügen mehr Staaten über Atomwaffen als zu Zeiten des Kalten Krieges. Über die Verbreitung von Nuklearwissen und die Zukunft der atomaren Rüstung sprach Charles Thibo mit den US-Experten Robert Einhorn und John Endicott. >> INTERVIEW
Wächter über die Kernenergie
Erfahrungen in Wissenschaft und Politik
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 "Ich sah ein grelles blau-weißes Licht. Dann wurde
ich bewusstlos", erinnert sich Miyoko Tando 60 Jahre später. Die erste militärisch eingesetzte Atombombe in der Geschichte der Menschheit tötete auf einen Schlag 70000 Menschen. >> ARTIKEL
STICHWORT: Hiroshima
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 Paul Tibbets kommandierte die Crew des modifizierten B-29-Bombers, die am 6. August um 08.15 Uhr die "Little Boy" genannte
Atombombe abwarf. "Ich wusste, wir tun das Richtige (...)", sagte er. Irgendwelche Zweifel sind bei Tibbets nach der Katastrophe nicht aufgekommen. >> ARTIKEL
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 Fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges
stellte die amerikanische Post eine neue Briefmarke vor. Sie zeigte
einen Atompilz mit der
Unterzeile "Die Atombombe hat den Krieg beendet". Die Briefmarke löste in den USA einen regelrechten Historikerstreit aus. >> ARTIKEL
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 US-Atombomben brachten im August 1945 Tod und Grauen nach Hiroshima und Nagasaki. Seitdem sind Nuklearwaffen nicht mehr eingesetzt worden, aber sie haben die Welt stark geprägt. >> ARTIKEL
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 Los Alamos "Postfach 1663" war in den 40er Jahren die
geheimste aller Adresse in den USA. Dahinter verbarg sich eine Kleinstadt, die die prominentesten Physiker und Ingenieure ihrer Zeit beherbergte. Dort arbeiteten sie mit Hochdruck an der Atombombe. >> ARTIKEL
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 Die beiden Atomphysiker Robert Oppenheimer (Foto) und Edward Teller trieb die selbe Motivation, das „Manhattan-Projekt” voranzutreiben. Moralisch jedoch klafften ihre Ansichten weit auseinander. Während Oppenheimer Zweifel plagten, zeigte Teller kaum Bedenken. >> ARTIKEL
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 Unter Führung ihres langjährigen Chefs Blix und seit 1997 unter dem Ägypter
el Baradei (Foto) wurde die Internationale Atomenergie-Behörde zur weltweit einzigen
Institution, die die Verbreitung von
Atomwaffen verhindern soll. >> ARTIKEL
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 Noch immer dümpeln Dutzende U-Boote, alle noch mit Reaktoren an Bord, im Meerwasser und rosten. Erst langsam geht Russland das Problem mit ausländischer Hilfe an. >> ARTIKEL
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 Derzeit gibt es immer noch 3500 Atomwaffen die in ständiger Alarmbereitschaft stehen. Die Gefahr einer Panne des russischen Frühwarnsystems, die zu einem ungewollten Atomkrieg führen könnte, sei enorm hoch, so die Ärzte-Organisation. >> ARTIKEL
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