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Das Alte geht. Das Neue kommt

DEVK und ACV verleihen den ÖkoGlobe 2008. Die Crème de la Crème der Autoindustrie nimmt die Auszeichnungen persönlich entgegen.

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Gleich in elf Kategorien kürte die Jury die Preisträger des ÖkoGlobes '08, des ersten internationalen Umweltpreises für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer.
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Zum zweiten Mal wurde durch die DEVK Versicherungen und den ACV Automobil-Club Verkehr Bundesrepublik Deutschland in Köln im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung der ÖkoGlobe verliehen, der erste internationale Umweltpreis für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Mit ihm wurden in diesem Jahr in elf Kategorien umweltfreundliche Verkehrsinnovationen ausgezeichnet. Der Aktionskünstler HA Schult untermalte die von ihm mitinitiierte Preisverleihung vor rund 120 Gästen mit seinem künstlerisch-mobilen Happening "Car Crash".

Prominentester Gewinner war der frühere Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer (70). Der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen erhielt den Preis in der Kategorie "Ökologischer Impulsgeber". Seinem politischen Engagement seien unter anderem die Einführung des Katalysators und die Entwicklung des Drei-Liter-Autos zu verdanken, so die Jury. Gleich zwei ÖkoGlobes gab es für Daimler: Für den Elektro- smart, der in Großversuchen in London und Berlin läuft, und seine beispielhafte Produktionsentwicklung sowie das Entsorgungsmanagementsystem. Weitere Preisträger: BP in der Kategorie "Alternative Kraftstoffe", BMW (Verbrennungsmotor/Gasantrieb), Bosch (Abgasnachbehandlung von Diesel-Pkw) und Ford für sein Öko-Großserienauto. Opel und die US-amerikanische Konzernmutter General Motors bekamen den ÖkoGlobe für das beste Konzeptauto, den Opel Flextreme und den Chevrolet Volt. Auszeichnungen erhielten zudem DATEV, Toyota, die Hannoverschen Verkehrsbetriebe üstra sowie Volkswagen.

Nachhaltigkeit im Fokus
Der ÖkoGlobe ist der erste und bisher einzige Umweltpreis, der die Themen Verkehr und Ökologie zusammenführt. Er wurde erstmals 2007 durch den Aktionskünstler HA Schult initiiert und in diesem Jahr durch die DEVK und den ACV in Zusammenarbeit mit dem Institut CAR Center Automotive Research der Fachhochschule Gelsenkirchen verliehen. "Der ÖkoGlobe zeigt, wie schnell die Autoindustrie auf Erfordernisse des Marktes reagiert, denn er fokussiert die derzeit wichtigsten gesellschaftlichen und politischen Themen: Klimaschutz, Nachhaltigkeit und energiesparende Innovationen", so Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR und Sprecher der ÖkoGlobe-Jury. Der Preis sei ein Ansporn für die Autohersteller zu zeigen, dass umweltfreundliche Autos ausgereifte und alltagstaugliche Serienfahrzeuge sind.

Die Zahl der Einreichungen um den diesjährigen Öko-Preis ist ein Beleg, dass die Automobilhersteller und Zuliefererindustrie den ÖkoGlobe als Umweltpreis voll akzeptiert haben: Immerhin 65 Bewerbungen - ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr - gingen bei der Jury ein. "Wir treffen mit dem ÖkoGlobe den Nerv der Zeit", erläutert Friedrich W. Gieseler, Vorstandsvorsitzender der DEVK. Im Gegensatz zu anderen Auszeichnungen konzentriere sich der ÖkoGlobe auf die ökologische Beurteilung der Innovationen. "Wir schaffen durch den Preis Öffentlichkeit und Transparenz und zeigen, dass die Autoindustrie offensiv auf klimapolitische Herausforderungen reagiert", so Gieseler.

Made in Germany dominiert
Bemerkenswert: Gerade die deutschen Autohersteller und Zulieferer, die in den vergangenen Jahren der Konkurrenz aus dem Ausland hinterherjagten, heimsten nun das Gros der Auszeichnungen ein. Von acht ÖkoGlobes, die für die deutschen Autobauer möglich waren, konnten sie sechs für sich entscheiden. "Das Ergebnis spiegelt die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Autoindustrie wider und zeigt ihren enormen Fortschritt in Sachen Ökologie und Klimaschutz", resümiert Dudenhöffer.

Die Jury des ÖkoGlobe
Den Vorsitz der Jury hatte erstmals Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center Automotive Research (CAR) der Fachhochschule Gelsenkirchen inne. Weitere Mitglieder: Prof. Dr. Claudia Kemfert, Lehrstuhl für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Bruno O. Braun, Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland Group, Prof. Dr. Bernd von Droste-Hülshoff, Founding Director UNESCO Weltkulturerbe, Matthias Machning, Staatssekretär Bundesumweltministerium sowie DEVK-Vorstand Engelbert Faßbender.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.oeko-globe.de/


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