
Lange hat Familie S. (Ehepaar mit zwei Kindern) gespart, um endlich den Traum vom eigenen Zuhause realisieren zu können. Nachdem schließlich auch ein geeignetes Baugrundstück für das ersehnte 140 Quadratmeter große Einfamilienhaus gefunden war, stellte sich bei der Planung des neuen Eigenheims die Frage, auf welche Energieversorgung die umweltbewusste Familie für die Zukunft setzen soll, um sowohl Geld und Energie zu sparen als auch die Umwelt zu schonen.
Nachdem sich die Familie eingehend durch einen Heizungsfachmann informiert hatte, fiel die Entscheidung zugunsten eines Heizsystems bestehend aus einer Wärmepumpe (WP) in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Damit lassen sich die Betriebskosten der Heizanlage im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen mit Brennwerttechnik und Standardheizkörpern deutlich um rund 50 Prozent senken. Trotz vergleichsweise höheren Anschaffungskosten für die Wärmepumpe wird die Mehrinvestition durch die deutliche Energieeinsparung bereits nach sieben bis zehn Jahren ausgeglichen.
Je nach dem, für welches System man sich entscheidet, werden durch die Wärmepumpe zwischen 65 und 80 Prozent der für die Heizung benötigten Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft gewonnen. So bleibt ein Energiedifferenz, die in Form von Strom für die Anlage eingekauft werden muss - die Hauptmenge an Energie ist kostenlos und man ist weitgehend unabhängig von künftigen Preissteigerungen durch Öl- und Gaslieferanten.
Hinzu kommt, dass durch die Nutzung der Umweltwärme die CO-Emission je nach Anlagen-Typ um bis zu zwei Drittel reduziert werden. Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist daher eine Entscheidung, die nachhaltig die Umwelt schont und gleichzeitig dafür sorgt, dass Heizen auch in Zukunft bezahlbar ist.
Modernisieren auch bei PreissturzNur auf die aktuell sinkenden Preise am Energiemarkt zu bauen, so die Immobilienexperten der Sparkasse KölnBonn, wäre also eine sehr kurzsichtige und risikoreiche Strategie. Nur wer heute gezielt modernisiert und den Energiebedarf minimiert, kann morgen steigenden Energiepreisen gelassener entgegensehen. Und energieschonend Modernisieren rechnet sich gleich dreifach: Kosten sparen, Wohnwert steigern und Umwelt schonen.
Fördermittel
Der Staat unterstützt den Einbau von Wärmepumpen (WP). Im Förderprogramm „Nutzung erneuerbarer Energien des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit“ wird für Wärmepumpen ein Zuschuss gewährt. Der Zuschuss für die Basis-Förderung im Neubau beträgt 10 Euro je m² Wohnfläche, bzw. beheizte Nutzfläche, max. 2000 Euro je Wohneinheit (WE). Bei mehr als zwei WE oder Nichtwohngebäuden maximal 10 Prozent der Nettoinvestitionskosten.
Bei Luft / Wasser-WP beträgt die Förderung 5 Euro je m² Wohnfläche, bzw. beheizte Nutzfläche, max. 850 Euro je Wohneinheit. Bei mehr als zwei WE oder Nichtwohngebäuden max. 8 Prozent der Nettoinvestitionskosten.Zusätzlich kann eine Bonusförderung in Höhe von 750 Euro beim Einbau einer Solarkollektoranlage gewährt werden. Der Antrag auf Basis-Förderung ist innerhalb von sechs Monaten nach Betriebsbereitschaft der Anlage zu stellen. Antragsstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Eschborn, Telefon: 06196 908-625 (www.bafa.de ). Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW, www.kfw-foerderbank.de ) bietet Fördermöglichkeiten für Wärmepumpenanlagen, die mit obiger Förderung kombiniert werden können. Vorab sollte geklärt werden, wann der Antrag zur Förderung gestellt werden muss: Vor Einleitung der Baumaßnahme oder später.
Sonderkonditionen für Heizungsmodernisierung bieten häufig auch die regionalen Finanzinstitute an. Heizungsfachbetriebe oder die Bankberater können Auskunft geben.
Weitere Informationen und Beratung zu Installation und Finanzierung von modernen, umweltschonenden Heizsystemen gibt es bei:
J. Wolfferts GmbH Stammhaus
Wolfferts Haus- & Wärmetechnik GmbH
Stolberger Str. 313, 50933 Köln
Tel.: 0221 949742903
www.wolfferts.de
und in den
ImmobilienCentern der Sparkasse KölnBonn
Welches ImmobilienCenter in Ihrer Nähe liegt, erfährt man unter 0221 226-1 oder auf www.sparkasse-koelnbonn.de