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Knapsack: Sieben Verletzte im Chemiepark

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Einsatz für die Feuerwehr. Foto: dpa
Mehrere Arbeiter sind am Montag in Krankenhäuser gebracht worden, nachdem sie offenbar eine chemische Substanz eingeatmet hatten. Um welchen Stoff und welchen Betrieb es sich genau handelt, ist noch nicht bekannt.  Von
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Hürth-Knapsack

Sieben Arbeiter haben am Montagmittag im Chemiepark Knapsack eine chemische Substanz eingeatmet und anschließend über Beschwerden und Unwohlsein geklagt. Der Zwischenfall hatte sich im Werksteil Hürth am Mittag gegen 12 Uhr zugetragen. Wie der Chemiepark in einer Mitteilung berichtet, seien die Mitarbeiter unmittelbar vor Ort versorgt und vorsorglich zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Eine Person wurde in die Uniklinik Köln gebracht. Um was für einen Stoff es sich bei dem Austritt genau gehandelt hat, welche Menge ausgetreten ist und bei welcher Standortfirma sich das Unglück ereignet hat, teilte der Chemiepark nicht mit. Fest steht, dass keine der Anlagen einen Stoffaustritt gemeldet und keine Sicherheitsanlage ausgelöst hatte. Nicht auszuschließen sei, dass es sich um einen intensiven Austritt von Abgasen eines Fahrzeuges, das in unmittelbarer Nähe der Arbeiter stand, gehandelt habe könnte.

Neben dem Rettungswagen der werkseigenen Feuerwehr waren noch fünf weitere Fahrzeuge von umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Dazu wurden drei Notärzte angefordert.

Die Feuerwehr führte Messungen durch, konnte aber nach Angaben der Polizei keine gefährlichen Stoffe in erhöhter Konzentration nachweisen.

Die Leitstelle der Polizei hatte bereits in der Anfangsphase mehrere Einsatzfahrzeuge zusammengezogen, um eventuelle Straßensperrungen aufzubauen. Doch nach etwa einer Stunde wurde Entwarnung gegeben. Zwar sind die sieben Arbeiter alle in Krankenhäuser gebracht worden, doch Gefahr für Anwohner der Gewerbebetriebe außerhalb des Chemiepark soll nicht bestanden haben.

Die Bezirksregierung wurde in ihrer Funktion als Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Mitarbeiter die Kriminalpolizei untersuchten den Unglücksort im Chemiepark. Ergebnisse wurden noch nicht mitgeteilt. Der Chemieparkbetreiber hat für Fragen ein Bürgertelefon unter ☎ 02233/486001 eingerichtet.

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