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Havarien an Deutzer Platte: Tankschiff „Citrine“ half bei der Bergung

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Diese Liegezeiten sind für die Redereien sehr teuer. Jeder Tag, den ein Schiff nicht fährt, kostet die jeweilige Rederei rund 4000 Euro.  Foto: stefan worring
Gut 24 Stunden hat es gedauert, bis der Kohlefrachter „Maranta“ am Dienstagnachmittag endlich geborgen werden konnte. Der offenbar überladene Schubverbund war am Montagnachmittag auf der Deutzer Platte auf Grund gelaufen.  Von
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Köln

Nach gut 24 Stunden war der Kohlefrachter „Maranta“ am Dienstagnachmittag endlich geborgen. Die Fahrrinne blieb aber zunächst gesperrt. Der offenbar überladene Schubverband war am Montagnachmittag auf der Deutzer Platte auf Grund gelaufen, nur kurze Zeit, nachdem der Rhein für die Schifffahrt wieder freigegeben worden war. Die Bergung der „Maranta“ musste am späten Montagabend wegen Dunkelheit unterbrochen werden.Der vordere Teil des Verbandes war da bereits befreit worden. Bis zum nächsten Tag mussten weitere Schiffe und ein Bagger zur Unglücksstelle geschafft werden.

Havarierter Kohlefrachter geborgen

Das Lastschiff hatte zu viel Fracht geladen, als dass es sich vom Fleck bewegen ließ. Daher musste die Kohle zunächst vom hinteren Teil des Schiffes mit Hilfe des Baggers auf ein anderes Transportschiff umgeladen werden. Gegen 13.15 Uhr war das Schubschiff dann endlich leicht genug, um sich vom Grund der Deutzer Platte zu lösen. Das Tankschiff „Citrine“ schob es aus der Fahrrinne in Richtung des Ufers.

Aus Duisburg war am Mittag das nagelneue Peilschiff „Mercator“ nach Köln gekommen, um mit Hilfe eines Flächenpeilgeräts die Schäden in der Fahrrinne zu begutachten. Anhand der Ergebnisse sollten Baggerungen vorgenommen werden, um havariebedingte Kiesaufschiebungen zu entfernen. Nach dieser Baggerung und einer erneuten Peilung sollte der Rhein wieder freigegeben werden, allerdings mit Einschränkungen der Fahrrinnentiefe.

Tankschiffe blockieren den Rhein

Das Wasser- und Schifffahrtsamt sprach von einer „katastrophalen“ Situation: „Wenn eine Autobahnbrücke gesperrt wird, gibt es immer eine Ausweichroute“, sagte Hartmut Straichan, Sprecher der Kölner Außenstelle. Ist der Rhein dicht, können die Schiffer nur vor Anker gehen.

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