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Rheinauhafen: Trauer um ertrunkenen Briten

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Der 23-jährige Brite, der am Montag bei einem Wettrennen im Rhein untergegangen war, wurde am Mittwochabend tot aus dem Fluss geborgen.  
Der 23-jährige Brite, der am Montag im Rhein untergegangen war, wurde am Mittwochabend tot geborgen. In seinem Heimatort an der Nordsee herrscht große Trauer, Bandkollegen und seine Freundin äußern sich über die Sozialen Medien.  Von 
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Köln

Der Leichnam des 23-jährigen Christian F., der am Montagabend in Rodenkirchen im Rhein ertrunken ist, wird in den nächsten Tagen in seine englische Heimat überführt. Mittwochabend hatten Gäste des Bootsrestaurants Alte Liebe den leblosen Körper im Rhein treiben sehen und die Polizei gerufen. Seit dem Unglück galt der Brite als vermisst. Sein Freund (20), der ebenfalls untergegangen war, aber von einem Angler gerettet wurde, liegt noch im Krankenhaus.

So gefährlich ist das Baden im Rhein

In Höhe der Kranhäuser zogen Rettungskräfte die Leiche von Christian F. auf ein Boot. „Nach Ermittlungen steht zweifelsfrei fest, dass es sich um den 23-jährigen Briten handelt“, bestätigte ein Polizeisprecher. F. hatte mit seinem Freund ein Wettrennen im Wasser entlang einer Landzunge gemacht. Als der Untergrund steil abfiel, verloren die Männer den Boden unter den Füßen. F. war Nichtschwimmer.

In seinem Heimatort, dem Seebad Cleethorpes an der Nordsee, herrscht große Trauer. Der 23-jährige Student der Fernsehtechnik war im Ort als erfolgreicher Musiker bekannt. Er spielte den Bass in einer Heavy-Metal-Band. „Er war einer der besten Musiker des Vereinigten Königreichs“, schreiben Bandmitglieder in einer Mitteilung auf Facebook.

Mit fünf Freunden war Christian F. am Montag zu einem Kurztrip nach Köln aufgebrochen. Die Gruppe hatte ihr Zelt auf dem Campingplatz aufgeschlagen. Wenige Stunden später geschah das Unglück. Der größte Teil der Gruppe war noch am nächsten Tag nach England zurückgekehrt. Die Freundin des Toten schreibt im Internet: „Ich bin froh, dass wir keine Kinder hatten, dass keine ungelösten Probleme zwischen uns standen und wir nur wenige Pläne für die Zukunft hatten. Es könnte sehr viel schlimmer sein, aber ich vermisse ihn schmerzlich.“

AUTOR
Tim Stinauer
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