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Asyl-Protest: Demonstranten wollten WDR stürmen

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Sie wollten ihre Solidarität mit den hungerstreikenden Asylbewerbern in München zeigen: Rund 30 Demonstranten haben am Samstagabend versucht, in das WDR-Gebäude einzudringen.  Foto: Arton Krasniqi, KSTA
Rund 30 Demonstranten haben am Samstagabend versucht, in das WDR-Gebäude am Wallrafplatz zu gelangen. Sie wollten ihre Solidarität mit den Asylbewerbern in München zeigen. Die Polizei hat das Camp am Sonntagmorgen geräumt.
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Köln

Rund 30 Demonstranten haben versucht, beim Westdeutschen Rundfunk in Köln einzudringen. Sie wollten so Solidarität mit den hungerstreikenden Asylbewerbern in München zu zeigen.

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, trommelten sie am Samstagabend gegen die Türen eines WDR-Gebäudes am Wallrafplatz, gelangten aber nicht in das verschlossene Haus. Die vom WDR-Sicherheitsdienst alarmierte Polizei habe die Aktivisten dann zur Kölner Domplatte begleitet, wo sich einige von ihnen dann versammelt hätten. Zehn Personen wurden mit auf die Polizeiwache genommen, um ihre Personalen festzustellen.

In München fordern 50 Asylbewerber aus mehreren afrikanischen und asiatischen Ländern die sofortige Anerkennung ihrer Asylanträge. Vor einer Woche sind sie in den Hungerstreik getreten und weigerten seit Dienstag auch zu trinken, was innerhalb weniger Tage zum Tod führen kann. Nach einem gescheiterten Vermittlungsversuch hat die Polizei in München am Sonntag das Camp von hungerstreikenden Asylbewerbern geräumt, um drohende Todesfälle zu verhindern.

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„Das Kreisverwaltungsreferat hat die Versammlung aufgelöst. 44 Patienten sind mit dem Rettungsdienst auf 12 Krankenhäuser verteilt worden“, sagte Stadtsprecher Stefan Hauf.
Die Räumung begann gegen 5 Uhr. „Es war ein sehr schwieriger Einsatz“, sagte Hauf. Etwa 50 Unterstützer seien vor Ort gewesen. Die Polizei habe eine Sitzblockade aufgelöst. Der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden sei kritisch gewesen. Die Polizei sperrte den Münchener Rindermarkt ab und räumte das Lager. Mitarbeiter der Stadt bauten am Morgen die Zelte ab.
Polizei und Stadtverwaltung kündigten eine Pressekonferenz am Sonntagvormittag um 11 Uhr an. (dpa)

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