Jeder Abschied tut weh, auch wenn er nur vorübergehend ist. Anlässlich der großen Panorama-Schauen in Berlin, Paris und London hatte das Kölner Museum Ludwig einige Werke Gerhard Richters aus seiner Sammlung ausgeliehen und ihre lange Reise wohl mit bangem Herzen verfolgt.
Ein guter Grund also, ihre Rückkehr mit einer Ausstellung zu feiern. Ab kommenden Dienstag wird „Ema“ wieder daheim die Treppe hinabsteigen und die Besucher zu den „48 Porträts“ und den „11 Scheiben“ führen. Zu den Heimkehrern gesellen sich verschiedene Leihgaben von rheinischen Sammlern und von Gerhard Richter selbst.
Gerhard Richter bei der Arbeit im Museum Ludwig. Anlässlich der großen Panorama-Schauen in Berlin, Paris und London hatte das Kölner Museum Ludwig einige Werke Gerhard Richters aus seiner Sammlung ausgeliehen. Jetzt sind sie von ihrer langen Reise zurückgekehrt. Beim Arrangieren der Werke legte Gerhard Richter selbst Hand an.
Foto: stefan worringAm Donnerstag legte der Meister bei der Hängung selbst Hand an – aufmerksam verfolgt von Museumsdirektor Philipp Kaiser. Auf unseren Bildern links arrangiert Richter die „November“-Serie, melancholische Versuche mit Tinte auf Papier, während auf dem rechten Bild Richter und Pawel Althammers „Kameramann“ Rücken an Rücken die Blicke über die Ausstellung schweifen lassen. (KoM)



