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Gloria Theater: Aufgewärmtes vom Chefsatiriker

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Martin Sonneborn war zu Gast im Gloria Theater. Foto: Michael Bause
Martin Sonneborn, Vorsitzender der Partei „Die Partei“, hat im Gloria Theater sein Programm „Krawall und Satire“ vorgestellt. In diesem Rahmen zeigte er unter anderem Filmausschnitte seiner Arbeit als Reporter der „heute show“.
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Mit einem Fackelzug durch das Brandenburger Tor wie einst die Nationalsozialisten oder kurzerhand die thüringische Grenze 20 Meter weiter ins hessische Landesgebiet versetzen:  Mit diesen Aktionen machte die Partei „Die Partei“ auf sich aufmerksam. Deren Vorsitzender Martin Sonneborn präsentierte am Freitag im Gloria Theater sein Programm „Krawall und Satire“ und stellte klar, dass seine parodistische Organisation die „Machtübernahme“ bei der Bundestagswahl im September anstrebt. Mit demokratischen Mitteln, denn nur so gelinge der „unblutige“ Wechsel.

Der ehemalige Chefredakteur der „Titanic“ und jetzige Chef von „Spam“, dem Satire-Teil von Spiegel-online, zeigte nicht nur Ausschnitte aus seinem Film über die Vereinigung, der 2009 in den Kinos lief. Darunter auch ein Konter auf ein NPD-Wahlplakat, auf dem deren Chef Udo Voigt mit dem Slogan „Gas geben“ warb. „Die Partei“ hing daraufhin ein Schild mit dem zertrümmerten Wagen des Kärntner Rechtspopulisten Jörg Haider mit dem selben Slogan auf. Haider war zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. 

Wenig Neues

Auch als Reporter (...) der „heute show“ macht Sonneborn von sich reden und entlarvt dabei so einiges. Mal besucht er als angeblicher Google-Mitarbeiter Otto Normalverbraucher zuhause und gibt vor, ähnlich wie beim Street View-Projekt, nicht nur die Häuser von außen zu fotografieren, sondern auch die Wohnungen der Bürger. Die lassen ihn gutgläubig in ihre Wohn- und Schlafzimmer. Weiterreichende Konsequenzen hatte ein Interview Sonneborns mit Peter Schmidt, Chef des Verbandes Pro-Generika. Der gab zu, dass Billigmedikamente auf dem deutschen Markt nicht schlechter als teurere seien. Schmidt wurde zwei Wochen später entlassen. Sonneborn wurde kritisiert, weil er sich als Mitarbeiter der „heute“-Nachrichtensendung  und nicht als Satiriker ausgegeben hatte. So lustig, pointiert und enthüllend die Filme auch waren. Dem Programm hätte es gut getan, auch zwischendurch unveröffentlichtes Material zu präsentieren. (Nah)

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