Mit der Pflasterung an der neuen Lanxess-Hauptverwaltung entstehe keineswegs eine Schneise mitten durch den geplanten „Historischen Park Deutz“ – das teilte die Stadt Köln am Dienstag mit. Entsprechende Befürchtungen, die auch der Förderverein Historischer Park Deutz in einem Brief an den Oberbürgermeister geäußert hatte, seien unbegründet, die Pflasterung der Oberfläche schädige das Bodendenkmal nicht.
Momentan versetze das Bauunternehmen Hochtief die Flächen rund um das Lanxess-Gebäude „lediglich in einen wieder benutzbaren Zustand“. Der nun hergestellte „einfache Standard“, so heißt es in der Pressemitteilung, setze „keine unüberwindbaren Hindernisse“ für eine spätere Gestaltung des Historischen Parks. „Da aber dessen Realisierung noch nicht absehbar ist“, bestehe für Hochtief die Verpflichtung, das Gelände in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Bevor die Stadt „einen gesonderten Förderantrag“ für den Historischen Park bei der Kölner Bezirksregierung stellen könne, müsse dessen Finanzierung gesichert sein. (cd)


