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Champions League: BVB krönt herausragende Vorrunde

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Julian Schieber traf für den BVB. Foto: dapd
Borussia Dortmund blieb auch gegen Manchester City in der Gruppenphase der Champions League ungeschlagen. Den entscheidenden Treffer erzielte Julian Schieber. Manchester verpasste durch die Niederlage auch die Europa League.  Von
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Dortmund

Als die imposante Hymne der Champions League am Dienstagabend aus den Lautsprechern des Signal-Iduna-Parks ertönte, wurden die Spieler des Deutschen Meisters von ihren Fans belohnt. Borussia Dortmund stand schon vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Manchester City als Sieger der Gruppe D fest, Der Großteil der 65 829 Zuschauer feierte die Mannschaft für diese Leistung in ohrenbetäubender Lautstärke und mit einer riesigen Choreographie, die die gesamte Fläche der Südtribüne beanspruchte. Die Spieler des BVB zahlten die Herzlichkeit ihrer Anhänger zurück – sie setzten sich mit 1:0 (0:0) durch.

Die Hälfte der Akteure, die auf dem Rasen standen, hatte allerdings geringen Anteil am vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Jürgen Klopp entschied sich für umfangreiche Rotation. „Alle im Kader haben es verdient, die Hymne der Champions League zu hören“, hatte der Dortmunder Trainer gesagt – und mit Felipe Santana, Oliver Kirch, Kevin Großkreutz, Moritz Leitner und Ivan Perisic dann auch gleich fünf Spieler in die Startelf berufen, die diesen Luxus eher selten genießen dürfen.

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Manchester City hatte als Gruppenletzter noch die Qualifikation für die Europa League durch das Erreichen des dritten Tabellenplatzes in Aussicht. Ein Sieg gegen den Stadtrivalen United im Derby am Sonntag dürfte allerdings mehr Prestige bedeuten als das Überwintern im unwichtigeren der europäischen Wettbewerbe. Die Spieler des englischen Meisters bemühten sich daher im Schongang um Spielkontrolle und brachten das neu formierte Dortmunder Ensemble nicht in Verlegenheit.

Da sich die Gastgeber im Spielaufbau ebenfalls behäbig präsentierten, blieb ein Schuss von Kirch (12.) zunächst die einzige nennenswerte Torchance. Zehn Minuten später durfte sich auch BVB-Keeper Roman Weidenfeller erstmals beweisen, als er einen Distanzschuss des ehemaligen Wolfsburgers Edin Dzeko entschärfte. Die größte Möglichkeit des ersten Durchgangs hatte wenig später aber Marco Reus, der das Tor aus kurzer Distanz knapp verfehlte (37.).

Nach der Halbzeitpause durfte sich der deutsche Nationalspieler dann ausruhen, er wurde durch Jakub Blaszczykowski ersetzt. Mit der Anwesenheit des schnellen Polen gewann das Spiel des BVB im zweiten Durchgang an Tempo, die Klopp-Elf betrat das Spielfeld voller Tatendrang. Hummels kam nach einem Freistoß von Schmelzer zu spät (49.), City-Keeper Joe Hart rettete sein Team nach Versuchen von Perisic und Großkreutz vor einem Rückstand, Gegen Julian Schieber hatte der englische Nationaltorwart aber keine Chance, Nach einer Flanke von Blaszczykowski musste der Dortmunder Stürmer nur den Fuß hinhalten – 1:0 (57.). Voller Euphorie über seinen ersten Champions-League-Treffer versuchte der 23-Jährige kurz darauf im Duell gegen Hart einen Lupfer, verpasste damit aber seinen zweiten Treffer.

Die restliche Spielzeit wurde mit einem der lautesten Pfeifkonzerte der jüngeren Dortmunder Geschichte eingeleitet – Mario Balotelli kam für Dzeko ins Spiel. Auch diese Einwechslung änderte jedoch nichts daran, dass Manchester City keine Torchancen herausspielte – Leitner (76.) und Robert Lewandowski (84.) vergaben sogar noch beste Gelegenheiten, auf 2:0 zu erhöhen. Das spielte allerdings keine Rolle mehr – Borussia Dortmund hat die Herausforderung der härtesten aller Champions-League-Gruppen bestanden. Ohne Niederlage.

Dortmund: Weidenfeller – Kirch (88. Bittencourt), Hummels, Santana, Schmelzer – Großkreutz, Gündogan, Leitner – Reus (46. Blaszczykowski), Perisic – Schieber (77. Lewandowski). – Manchester City: Hart – Maicon, Kompany, Lescott, Nastasic – G. Barry, Javi Garcia – Nasri, Tevez, Sinclair (57. Aguero) – Dzeko (65. Balotelli). – Schiedsrichter: Mazic (Serbien). – Zuschauer: 65 829 (ausverkauft). – Tor: 1.0 Schieber (57.)

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