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Wirbel um Wechsel: Drogba verärgert die Chinese

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Didier Drogba hat sich mit seinem Wechsel keine Freunde in China gemacht.  Foto: AFP
Der chinesische Klub Shanghai Shenhua ist tief enttäuscht. Nachdem Nicolas Anelka den Verein Richtung Italien verlassen hatte, hat sich auch Didier Drogba aus dem Staub gemacht. Der Klub pocht aber auf den Vertrag und kündigt juristische Konsequenzen an.
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Shanghai

Der Wechsel von Didier Drogba zum türkischen Traditionsclub Galatasaray Istanbul hat ein Nachspiel. Drogbas ehemaliger Arbeitgeber Shanghai Shenhua pocht auf die Einhaltung des im Sommer vergangenen Jahres geschlossenen Vertrages. „Der Verein ist zutiefst schockiert“, schrieb der chinesische Klub, der binnen weniger Tage in Nicolas Anelka (Juventus Turin) und Drogba seine beiden Superstars nach Europa ziehen lassen musste, am Mittwoch auf seiner Homepage.

„Drogba ist weiterhin ein Mitglied des Shanghai Shenhua Football Clubs“, hieß es in dem Statement, in dem zur Begründung auf einen für zweieinhalb Jahre geschlossenen Vertrag verwiesen wurde. Dieser würde Ende 2014 auslaufen. Der Verein sei bereit, die Beweise an den Internationalen Fußballverband FIFA weiterzuleiten. Galatasaray hatte den Transfer am Dienstag öffentlich gemacht. Der 34-jährige Drogba bekam bei den Türken einen Kontrakt über 18 Monate. (dpa)

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