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WM-Qualifikation: Portugal zittert - Spanien patzt

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Cristiano Ronaldo konnte es auch für Portugal nicht richten. Foto: AP/dpa
Durch ein Unentschieden gegen Israel rückt für Portugal die Qualifikation für die WM-Endrunde in Brasilien in weite Ferne. Die kroatische Nationalelf setzte sich im brisanten Duell gegen Serbien klar durch und für Spanien gab es einen Dämpfer.
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Köln

Erleichterung in Österreich, Enttäuschung in Portugal: Während der deutsche Gruppengegner Österreich durch ein souveränes 6:0 (3:0) gegen die Färöer seine Chance auf die Qualifikation für die WM 2014 (Alle Gruppen im Überblick) wahrte, muss Portugal nach einem mageren 3:3 (1:2) in Israel mehr denn je um die Teilnahme an der Endrunde in Brasilien bangen.

Die Niederlande behielten derweil durch ein 3:0 (0:0) gegen Estland ihre weiße Weste in der Gruppe D. Der eingewechselte Hamburger Rafael van der Vaart (47.), Robin van Persie (72.) und Ruben Schaken (84.) schossen den Vize-Weltmeister zum fünften Sieg im fünften Spiel.

Philipp Hosiner (8./20.), der Mainzer Andreas Ivanschitz (28.), der Bremer Zlatko Junuzovic (77.), der Münchner David Alaba (78.) und György Garics (82.) ließen Österreich in der Gruppe C jubeln. Mit sieben Punkten aus vier Spielen verbesserte der EM-Gastgeber von 2008 gegen das punktlose Schlusslicht Färöer seine Ausgangslage.

Portugal muss bangen

Für Portugal rückt die direkte WM-Qualifikation in immer weitere Ferne. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo kam in Israel nicht über ein glückliches Unentschieden hinaus und hat in der Gruppe F vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Russland, der den Vorsprung am Samstag mit einem Sieg in Nordirland weiter ausbauen kann. Ursprünglich sollte die Begegnung am Freitagabend stattfinden, musste wegen starken Schneefalls aber kurzfristig um einen Tag verlegt werden.

Israel liegt punktgleich vor Portugal auf Platz zwei. Nach der Führung durch Verteidiger Bruno Alves (2.) drehten Tomer Hemed und Eden Ben Besat die Partie für die Gastgeber (13./40.). Rami Gershon erhöhte sogar auf 3:1 (70.), ehe Helder Postiga (72.) und Fabio Coentrao in der Nachspielzeit (90.+2) die Portugiesen vor einer noch größeren Blamage bewahrten.

Dämpfer für Spanien

Titelverteidiger Spanien hat auf dem Weg zur Fußball-WM 2014 in Brasilien einen überraschenden Rückschlag hinnehmen müssen. Der Welt- und Europameister kam gegen Außenseiter Finnland in Gijon nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und geht damit nur als Tabellenzweiter ins vorentscheidende Topspiel am Dienstag in Frankreich. Sergio Ramos brachte die Spanier in der 49. Minute zwar in Führung, doch der Schalker Teemu Pukki glich in der 79. Minute auf Vorlage des Gladbachers Alexander Ring aus.

Mario Mandzukic (2 v.l.) war gegen Serbien erfolgreich.
Mario Mandzukic (2 v.l.) war gegen Serbien erfolgreich.
Foto: REUTERS

Dank der Bundesliga-Stürmer Mario Mandzukic und Ivica Olic hat die kroatische Nationalmannschaft einen weiteren Schritt Richtung Brasilien gemacht und die WM-Chancen des Nachbarn Serbien deutlich verringert. Beim 2:0 (2:0) im brisanten ersten Duell der ehemaligen Kriegsgegner erzielten der Münchner Mandzukic (23.) und der Wolfsburger Olic (37.) die Tore für den WM-Dritten von 1998. Kroatien hat nach fünf Spielen in der Gruppe A bereits 13 Punkte auf dem Konto. Serbien liegt zur Halbzeit der Qualifikation zur WM-Endrunde 2014 bereits neun Zähler zurück.

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Um Ausschreitungen zu vermeiden, waren keine Gästefans zugelassen. Anhänger der beiden Mannschaften, die am 6. September in Belgrad erneut aufeinander treffen, waren immer wieder auffällig geworden. Negativer Höhepunkt: Serbische Hooligans sorgten im November 2010 mit schweren Krawallen für den Abbruch des EM-Qualifikationsspiels in Italien. Die gemeinsame Vergangenheit von Kroaten und Serben im Vielvölkerstaat Jugoslawien sorgt für weitere Spannungen.

Neuseeland hat Platz eins sicher

Neuseeland hat sich derweil dank eines Last-Minute-Tores vorzeitig für die WM-Playoffs qualifiziert. Der viermalige Ozeanienmeister bezwang Neukaledonien am vorletzten Spieltag in der Vierergruppe 2:1 (1:0) und ist damit nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Am 15. und 19. November kämpft Neuseeland im Hin- und Rückspiel gegen den Vierten der CONCACAF-Qualifikation (Nord- und Mittelamerika/Karibik) um ein Ticket zur WM-Endrunde nach Brasilien. Mögliche Gegner sind die USA, Mexiko, Jamaika, Honduras, Panama und Costa Rica. (sid)

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