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WM-Qualifikation: Spanien triumphiert in Paris

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Wichtiger Sieg in Paris: Welt- und Europameister Spanien siegt in Paris. Foto: REUTERS
Nach einem 1:0-sieg beim Kontrahenten Frankreich ist Welt- und Europameister Spanien wieder auf WM-Kurs. Die Niederlande bleibt dankt Robin van Persie weiter ohne Punktverlust und David Alaba hält Österreich im Rennen um den Relegationsplatz.
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Paris

(Weltmeister Spanien hat seinen kleinen Durchhänger beendet und wieder Kurs auf die direkte WM-Qualifikation genommen. Der Titelverteidiger setzte sich im Spitzenspiel der Gruppe I in Frankreich mit 1:0 (0:0) durch und übernahm mit elf Punkten wieder die Tabellenführung - einen Zähler vor der Equipe Tricolore.

Matchwinner für das Team von Trainer Vicente del Bosque, das am vergangenen Freitag gegen Finnland nicht über ein 1:1 hinausgekommen war, war Pedro. Der Rechtsaußen des FC Barcelona erzielte im Stade de France in Saint-Denis in der 58. Minute das entscheidende Tor.

Frankreich mit dem Münchner Franck Ribery musste in der Schlussphase in Unterzahl spielen: Paul Pogba kassierte innerhalb weniger Sekunden zwei Gelbe Karten und musste vom Platz (78.). Dennoch hatte Ribery noch die Chance zum Ausgleich, verfehlte aber knapp das Tor (84.). Beim Welt- und Europameister Spanien wirkten wieder Xavi und Xabi Alonso mit, die gegen Finnland geschont worden waren. Im Hinspiel hatten sich beide Teams 1:1 getrennt.

Unterdessen kommen Deutschland in der WM-Qualifikation die Rivalen abhanden. Die Verfolger Irland und Österreich nahmen sich im direkten Duell beim 2:2 (2:1) gegenseitig die Punkte ab und haben damit gleichauf mit Schweden jeweils acht Punkte Rückstand auf die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw.

Italien und Niederlande siegen

In der von Ex-Weltmeister Italien (2:0 auf Malta) dominierten Gruppe B sanken unterdessen Dänemarks Aussichten auf die Reise zur WM in Brasilien. Die Mannschaft von Trainer Morten Olsen kam gegen Bulgarien auf eigenem Platz nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, hat auf dem dritten Rang weiter vier Punkte Rückstand auf die zweitplatzierten Osteuropäer und ist nunmehr auf Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen. Locker aus eigener Kraft den Sprung zur WM schaffen werden voraussichtlich neben Italien auch die Niederlande.

Oranje feierte gegen Rumänien mit 4:0 (1:0) den sechsten Sieg im sechsten Spiel der D und hat an der Spitze sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Ungarn. Einen weiteren Zähler zurück folgt Rumänien auf dem dritten Platz. Wieder bessere Karten hat Portugal in der Gruppe F in der Hand. Die Iberer siegten in Aserbaidschan ohne den gesperrten Superstar Cristiano Ronaldo zwar nur mit Mühe 2:0 (0:0), rückten aber dennoch mit vorläufig nur noch einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Russland auf den zweiten Rang vor.

Österreich bleibt im Rennen

Österreich hielt sich dank Bundesliga-Profi David Alaba im WM-Rennen. Der Münchner erzielte in der letzten Minute den Ausgleich für die Gäste, nachdem Jonathan Walters für die Mannschaft von Irlands Starcoach Giovanni Trapattoni mit einem Doppelpack Österreichs frühe Führung durch den Stuttgarter Martin Harnik in einen Pausenvorsprung gedreht hatte. Österreich liegt mit acht Punkten aus fünf Spielen derzeit auf Rang zwei, hat aber bereits eine Partie mehr absolviert als die punktgleichen Schweden auf dem dritten Platz. Irland folgt ebenso gleichauf auf Rang vier.

Italien feierte auf Malta einen glanzlosen Pflichtsieg. Ein Doppelpack von Stürmerstar Mario Balotelli (8., Strafstoß und 45.) sicherte dem noch unbesiegten EM-Zweiten den vierten Erfolg im fünften Gruppenspiel. Ex-Europameister Dänemark kam durch das Remis gegen Bulgarien nicht von der Stelle. Daniel Agger bewahrte die Gastgeber 21 Minuten vor dem Abpfiff mit einem verwandelten Strafstoß wenigstens vor der zweiten Niederlage in der laufenden Ausscheidung, nachdem Stanislaw Manolew den WM-Vierten von 1994 sechs Minuten nach dem Seitenwechsel in Führung gebracht hatte.

In Baku siegte Portugal erst durch späte Tore des Innenverteidigers Bruno Alves (63.) und des eingewechselten Ex-Bundesligaprofis Hugo Almeida (79.) 2:0 (0:0) bei den von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreuten Aserbaidschanern. Den Portugiesen kam vier Tage nach dem 3:3 in Israel auch zugute, dass die Platzherren kurz nach der Pause nach einer Roten Karte nur noch in Unterzahl spielten. (sid)

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