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Geld verdienen in Köln: So findet ihr einen Nebenjob

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Kellnern ist den Studenten der zweitliebste Nebenjob, knapp nach Büroarbeiten. Dieses Bild zeigt übrigens das Restaurant Delice in Köln. Foto: stefan worring
Student sein, aber kein Geld im Portemonnaie haben, macht wenig Spaß. Wir verraten, wie ihr an Nebenjobs kommt und auf welchen Wegen ihr euch unbedingt informieren solltet, um eure klamme Kasse aufzubessern.  Von
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Stellenwerk

Wer direkt im Internet auf die Suche nach Nebenjobs gehen will, kann dies beim Stellenwerk tun. Das offizielle Job-Portal der Universität zu Köln ist übersichtlich aufgebaut und besitzt ein umfangreiches Angebot. Es ist vermerkt, wie viele Jobs gemeldet und welche Einträge nicht älter als 24 Stunden sind. Ob Aushilfsarbeiten in der Gastronomie, Minijobs im Büro oder Servicebereich, Angebote für studentische Hilfskräfte oder Praktikumsplätze – es finden sich zahlreiche Jobs. Lobenswert: Ein Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde wird garantiert. Unternehmen, die Praktika anbieten, müssen einen Mindestlohn von monatlich 300 Euro zahlen.

Private Plattformen

Eine Alternative zu dieser Homepage sind private Plattformen – wie etwa Studentenjob.de. Sie bieten Suchfunktionen, in denen man zum Beispiel nach Nachtarbeit oder Jobs am Wochenende suchen kann. Wer hier ein Bewerberprofil ausfüllt und einen Lebenslauf hochlädt, wird auf Wunsch regelmäßig per Newsletter über die neuesten Angebote, die zum eigenen Profil passen, informiert. Dieser Service ist kostenlos.

Schwarzes Brett

Eine Alternative, auch in Zeiten von Internet und Smartphone-Apps, ist der Gang zu den Schwarzen Brettern. Diese Pinnwände finden sich in nahezu allen wichtigen Campus-Gebäuden. Die Vielfalt der Angebote in den Zettelwäldern ist groß. Eine Stichprobe im Hauptgebäude der Kölner Universität am Albertus-Magnus-Platz zeigt ganz unterschiedliche Jobs: Übungsleiter für Schwimmkurse, Kurierfahrer, Übersetzer und Korrektoren für Abschlussarbeiten wurden unter anderem gesucht. Schöner Nebeneffekt: Oft befinden sich an den Pinnwänden viele weitere nützliche Informationen, zum Beispiel die Eckdaten für die nächste Fachschaftsparty, heiß begehrte Wohnungsangebote oder interessante Möbelinserate. Der größte Nachteil ist jedoch die mangelnde Aktualität der Inserate. Die meisten Zettel bleiben oft so lange an den Schwarzen Brettern hängen, bis sie von Hausmeistern entfernt werden. Dies kann zu Frustmomenten bei den Telefonaten führen.

Institute

Soll die neue Arbeit zudem der akademischen Laufbahn nutzen, führt kein Weg an den einzelnen Instituten vorbei. Nicht selten wird hier mit Aushängen nach Studentischen Hilfskräften gesucht. Wer einen engen Kontakt zu Dozenten und Professoren haben möchte, ist dort goldrichtig. Hat man die richtige Tätigkeit gefunden, müssen jedoch einige Regeln beachtet werden, um Ärger mit der Hochschule und dem Bafög-Amt zu vermeiden. Um den Studentenstatus und den damit verbundenen Anspruch auf einen günstigen Krankenversicherungstarif und das Kindergeld nicht zu verlieren, darf die Arbeitszeit 20 Stunden pro Woche nicht übersteigen. Die Einkommensgrenze von 8004 Euro im Jahr für das Kindergeld existiert mittlerweile nicht mehr.

www.stellenwerk-koeln.de

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