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Hitzeprognose: Freibad auf, Hallenbad zu

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Naturfreibad Vingst Vingster Ring 51107 Köln (Vingst) Tel.: 02 21/2 79 18 60 
Lange haben die Kölner sich danach gesehnt, nun sind sie da: Freibad-Temperaturen. Das Naturfreibad Vingst reagiert prompt und öffnet seine Türen ausnahmsweise auch unter der Woche. Wo man sonst noch schwimmen kann, erfahren Sie hier.
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Vingst

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen öffnet die Köln-Bäder GmbH das Naturfreibad Vingst auch am Dienstag und Mittwoch von 11 bis 19 Uhr. Eigentlich ist das Bad nur an den Wochenenden zugänglich. Zugunsten des Freibadbetriebs wird die Badelandschaft im Wahner Bad an beiden Tagen geschlossen.

Das Naturfreibad Vingst wird von der KölnBäder GmbH auf dem Gelände eines ehemaligen Baggerlochs betrieben. Mit seiner entspannten Atmosphäre im Grünen eine gute Alternative zu den üblichen „Kachel-Freibädern“. Das weitläufige Gelände ist mit Wildpflanzen begrünt. Hier findet jeder den passenden Platz – egal ob in direkter Nähe von anderen Sonnenhungrigen oder auch etwas abgeschiedener.

In den kommenden Tagen ist etwas Abkühlung auch gut zu gebrauchen: Mehr als 17 Stunden Sonne erwarten uns fast überall in Deutschland - am Dienstag und am Mittwoch. Die Temperaturen klettern dabei auf bis zu 37 Grad, das ist neuer Hitzerekord für dieses Jahr in Deutschland. Auch die Nächte bringen kaum Abkühlung sondern werden tropisch, was nach der Definition des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bedeutet: 20 Grad und mehr. „Mittwoch wird der bislang heißeste Tag des Jahres“, sagte ein Sprecher des DWD. Heiße Luft aus Afrika ist die Ursache für die erwarteten neuen Spitzenwerte. Die werden vor allem für die Kölner Bucht und den Niederrhein erwartet. Damit gehen die Stoßgebete der Freibad-Betreiber endlich in Erfüllung.

Schon am Mittwochabend müssen sich die Sonnenanbeter jedoch auf Gewitter und örtliche Unwetter einstellen. „Am Donnerstag wird es dann überall in Deutschland kräftig krachen“, sagte der DWD-Sprecher. Eine Kaltfront erreicht Deutschland. Die Folge sei sehr wechselhaftes Wetter mit kräftigen Schauern und Gewittern, zum Teil auch mit Starkregen und Hagel.

Der astronomische Sommeranfang an diesem Freitag bringt dann Temperaturen zwischen 20 bis 25 Grad, in manchen Regionen auch nur Werte zwischen 13 und 22 Grad. Bis zum Wochenende wird sich an der Situation nichts ändern. „Es wird ein kurzes Hitze-Intermezzo“, sagte DWD-Meteorologe Wolfgang Reiff.

Um die Hitzerekordtage gut zu überstehen rät der DWD zu Sonnencreme, -brille und -hut für draußen und zum Verzicht auf mächtige Speisen, da der Körper dann zusätzlich zur Wärme belastet wird. (ksta, nz)

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