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Kalk-Mülheimer Straße: Verkehrszählung in Kalk

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Weniger Verkehr registriert: Auf der Kalk-Mülheimer Straße und der Vietorstraße fahren im Vergleich zu den Vorjahren immer weniger Kraftfahrzeuge. Foto: Ramme
Ob sich der Bau der sogenannten Westumgehung-Kalk gelohnt haben, hat die Kalker Bezirksvertretung mithilfe einer Verkehrszählung überprüft. Das Verkehrsaufkommen hat sich seit 1998 aus unterschiedlichen Gründen verändert.  Von
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Der Verkehr auf der Kalk-Mülheimer Straße sowie der Vietorstraße hat sich in den vergangenen Jahren vor allem durch die sogenannte Westumgehung-Kalk, über den Walter-Pauli-Ring und die Straße des 17. Juni, erheblich reduziert. Das teilte die Verwaltung auf Anfrage von Klaus-Peter Fischer von den Linken in der Kalker Bezirksvertretung mit. Fischer wollte wissen, ob sich die vor 15 Jahren aufgrund eines Verkehrsgutachtens erstellten Prognosen zur Verkehrsbelastung erfüllt hätten – und ob eine Entlastung der Kalk-Mülheimer - und der Vietorstraße tatsächlich feststellbar sei.

Bei Verkehrszählungen wurde auf der Vietorstraße ein durchschnittlicher täglicher Verkehr von 6320 Kraftfahrzeugen gezählt, auf der Kalk-Mülheimer Straße 8120. Laut Verwaltung seien es auf beiden Straßen im Jahr 1998 noch jeweils 12 000 Fahrzeuge pro Tag gewesen. Für die Vietorstraße bedeutet das für die Einbahnstraßenrichtung eine Reduzierung um rund 50 Prozent. Für den Teil mit Zweirichtungsverkehr, bis zur Vorsterstraße, liegen die Zahlen um 33 Prozent niedriger als 1998. Auch auf der Kalk-Mülheimer Straße ist der Verkehr um gut ein Drittel zurückgegangen: Trotz der erheblichen Verdichtung der Bebauung im Umfeld – durch Polizeipräsidium, Köln-Arcaden, neue Wohnhäuser, Odysseum und Baumarkt – hat die Westumgehung-Kalk laut Verwaltung „beide Straßen erheblich entlastet“. Sowohl die Vietorstraße als auch die Kalk-Mülheimer Straße erfüllen gegenwärtig die an sie gestellten Anforderungen als Wohn- sowie als Verbindungsstraßen.

Kein Bedarf zur Verkehrsberuhigung

Für die von Fischer angeregte Verkehrsberuhigung sieht die Verwaltung derzeit keine Notwendigkeit: „Die vorliegenden Geschwindigkeitsmessungen belegen, dass kein Bedarf zur Verkehrsberuhigung besteht, da die geltende Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde von 85 Prozent aller Autofahrer unterschritten werde“, heißt es in der Antwort. Durchschnittlich lägen die Geschwindigkeiten in dem Bereich zwischen 36 und 43 km/h.

Seit 1998 seien daher nur wenige Änderungen vorgenommen worden: So habe man die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger sicherer gestaltet und die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer durch geänderte Markierungen und Poller verbessert. Im Abschnitt zwischen Wipperfürther Straße und Istanbulstraße plant die Verwaltung mittelfristig, die Kalk-Mülheimer Straße umzugestalten. Laut Mitteilung, „um hier auch die Aufenthaltsqualität zu steigern und die Qualität für den Fußgänger- und Radverkehr weitergehend zu erhöhen“. Um die Bauprojekte umzusetzen, kann die Stadt auch auf Städtebaufördermittel des Landes zurückgreifen.

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