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Kalker Hauptstrasse: In drei Jahren ein schöneres Kalk

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Mitglieder der Standortgemeinschaft Kalk ziehen los, um das Veedel zu säubern. Foto: Ramme
Die Kalker Hauptstraße soll schöner werden. Das ist das Ziel der Immobilien- und Standortgemeinschaft Kalk. Nachdem nun auch der Stadtrat die Satzung beschlossen hat, kann das in Köln bisher einmalige Projekt starten.  Von
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Nach der Kalker Bezirksvertretung hat nun auch der Stadtrat die Satzung für die Immobilien- und Standortgemeinschaft Kalk (ISG) beschlossen. Dies ist der offizielle Startpunkt für ein „bisher einmaliges Projekt in der Kölner Stadtentwicklung“, so Oberbürgermeister Jürgen Roters. In den kommenden drei Jahren soll die Kalker Hauptstraße als Einkaufsstraße, als Wohnort und als Standort für Dienstleistungsbetriebe attraktiver gestaltet werden.

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„Damit hat die Politik zunächst einmal ihre Hausaufgaben gemacht“, sagt Dirk Kranefuss. Der ehemalige Leiter der inzwischen geschlossenen Kaufhof-Filiale ist der Sprecher der ISG. „Nun sind die Kalker dran.“ Die Verwaltung wird nun mit allen Hausbesitzern und Grundstückeigentümern entlang der Kalker Hauptstraße Kontakt aufnehmen. Eine Zustimmung von 75 Prozent ist notwendig, damit die Standortgemeinschaft in die Gänge kommen kann und die notwendigen finanziellen Zuschüsse fließen. Kranefuss: „Wir hoffen, dieses Ziel zu erreichen. In Vorbesprechungen war die Resonanz der Eigentümer stets positiv, aber es sind halt nicht alle zu unseren Veranstaltungen gekommen.“ Was passiert, wenn die 75-Prozent-Quote nicht erreicht wird? „Das wäre sehr schade“, ist sich Kranefuss mit Rainer Kreke aus dem Vorstand der Stiftung „Kalk Gestalten“ einig. „Irgendwie machen wir dann so weiter. Dann eben ohne die ISG im Rücken. Es gibt ja viel zu tun in Kalk.“

Konkret etwas tun

Damit haben einige Mitglieder der Standortgemeinschaft schon angefangen. Vom derzeit noch leer stehenden Ex-Kauhof aus zogen sie mit Müllsäcken, Harken und Zangen los, um Blumenbeet und Bürgersteige zu säubern. Kranefuss: „Wir wollen den Leuten zeigen, dass wir uns kümmern, dass wir nicht nur schön reden und planen, sondern auch konkret etwas tun.“ Falls die Kalker zustimmen, sollen reichlich Verbesserungen für die Hauptstraße und das Veedel durchgesetzt werden. Das reicht von einem Quartierhausmeister über eine Hauseigentümerberatung und die Förderung von Außengastronomie bis hin zum Open-Air-Kino und zur Weihnachtsbeleuchtung. Das Besondere an diesem Projekt ist, so die Verwaltung, „dass die Hausbesitzer die Vorhaben über Abgaben selbst finanzieren.“ Die ISG rechnet gegenwärtig mit Kosten von rund 310 000 Euro.

Bereits in der seit zwei Jahren laufenden Vorbereitungsphase hatten die ISG, die Stadt und das projektbegleitende Beratungsbüro CIMA in Veranstaltungen, Gesprächen und Marketingaktionen ausführlich über das geplante Vorhaben informiert. Den erfolgreichen Verlauf dieses Projekts sieht die Verwaltung als Chance für ähnliche Projekte in anderen Stadtteilen.

Zudem ist man sich einig, die Kalker Hauptstraße zwischen der Rolshover Straße und der Kapellenstraße umgestalten zu wollen. Ein Ziel ist eine Neuordnung der Parkflächen sowie eine verbesserte Radverkehrsführung. Im gesamten Bereich sollen deshalb Schutzstreifen für den Radverkehr angelegt und die Parkplätze schräg zur Fahrbahn angeordnet werden. Zudem sind zusätzliche Fahrradständer vorgesehen.

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