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Kalker Hauptstraße: Schlechte Zeiten für Parksünder

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An der Kalker Hauptstraße wird häufig in zweiter Reihe geparkt. Dagegen will die Verwaltung jetzt härter vorgehen. Foto: Ramme
Nach den guten Erfahrungen in Ehrenfeld, will die Verwaltung auch entlang der Kalker Hauptstraße härter gegen Falschparker vorgehen. Die Kontrollen sollen massiv verschärft und Strafen konsequent angewandt werden.  Von
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Wer nur mal eben ein Brot in einer der Bäckereien in den Köln-Arcaden kaufen möchte, oder den kleinen Hunger mit einem Döner aus einer der Imbissbuden rund um die Kalker Post stillen will, parkt gern mit seinem Auto auf der Kalker Hauptstraße – auch in der zweiten Reihe. Die Rechtfertigung lautet häufig man stehe doch nur ganz kurz dort. Anwohner und Kommunalpolitiker klagen allerdings über massive Verkehrsbehinderungen durch geparkte Fahrzeuge auf der Fahrbahn der Kalker Hauptstraße – vor allem zwischen Grünebergstraße und Rolshover Straße.

Laut Jürgen Schuiszill, dem CDU-Fraktionschef in der Kalker Bezirksvertretung, werde fast täglich durch Falschparker, „die in zweiter Reihe vor Geschäften stehen, die Abbiegespur in die Rolshover Straße derart blockiert, dass der Verkehr auf die anderen Spuren ausweichen muss.“

Gefährliche Situationen bis tief in die Nacht

So entstünden permanente Rückstaus und gefährliche Verkehrssituationen – insbesondere während der Geschäfts- und Hauptverkehrszeiten, häufig aber auch bis tief in die Nacht, da viele Imbisse auch weit nach Mitternacht noch geöffnet sind.

Die Christdemokraten wollten daher wissen, ob die Verwaltung „im Rahmen der Verkehrsüberwachung in dem Straßenabschnitt eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrs- und Gefährdungssituation sicherstellen könne“ – wie auf der Venloer Straße in Ehrenfeld, wo es ähnliche Probleme gibt.

Aktion auf Venloer Straße erfolgreich

Dass der Ärger bei den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung längst bekannt ist, wird mit der Antwort deutlich, in der es heißt: „Das Halten und Parken von Fahrzeugen in zweiter Reihe behindert den Verkehrsablauf nicht unerheblich.“ Die Kapazität der Straße werde dadurch massiv eingeschränkt, der fließende Verkehr behindert. Zusätzliche Gefahr entstehe laut Verwaltung für Fußgänger und Radfahrer, die in ihrer Sicht eingeschränkt würden.

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Um die Situation zu verbessern soll nun in Zusammenarbeit mit der Polizei auf die Situation reagiert werden. Dieses Vorgehen ist auf der Venloer Straße erfolgreich gewesen: An mehreren Tagen wurde dort massiv kontrolliert, viele Knöllchen ausgestellt und zahlreiche Fahrzeuge abgeschleppt. Vorausgegangen waren Informationen für die Anwohner und Geschäftsleute sowie persönliche Gespräche mit Autofahrern.

Mehr Kontrollen geplant

Das entsprechende Konzept hat der städtischen Verkehrsdienst entwickelt, es soll in diesem Jahr an ausgewählten Brennpunkten in allen Stadtbezirken umgesetzt werden. Nach Ehrenfeld laufe die Aktion derzeit in der Innenstadt, auf der Bonner Straße. Anschließend sei der Stadtbezirk Kalk dran, heißt es.

Denkanstöße für die Verkehrsteilnehmer erhoffen sich die Verantwortlichen von der Schwerpunktaktion auf der Kalker Hauptstraße. Sie soll möglichst noch im Monat Mai starten und daraufhin in unregelmäßigen Abständen wiederholt werden. Nach Auffassung der Verwaltung lasse sich „die Verkehrssituation auf Dauer allerdings nur durch eine konsequente Überwachung durch den Verkehrsdienst sicherstellen.“

Darum hat die Stadt angekündigt, „unabhängig von der vorgesehen Aktion den von den Bezirksvertretern genannten Straßenabschnitt sowohl im Tages- als auch im Spätdienst zu überwachen“ und Halter falsch geparkter Fahrzeuge zu verwarnen.

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