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Olpener Straße: Grundschule wird nicht erweitert

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Das brachliegende Grundstück, auf dem vor Jahren das Brücker Jugendzentrum stand, soll nicht der benachbarten Grundschule zur Verfügung gestellt werden. Die weitere Nutzung ist unklar. Foto: Ramme
Das brachliegende Grundstück vor dem Haus Am Gräfenhof 9 wird nicht für eine Erweiterung der Grundschule Olpener Straße genutzt. Die Stadtverwaltung hat entsprechende Anträge mit Hinweis auf leere Haushaltskasse abgelehnt.  Von
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Brück

Die von Bürgern Brücks und Kalker Bezirksvertretern gewünschte Erweiterung des Schulgeländes der Grundschule Olpener Straße scheitert an der äußerst klammen Stadtkasse. „Aufgrund der prekären Haushaltslage stehen keine finanziellen Mittel zur Verfügung“, teilte die Verwaltung mit.

Die Bezirksvertreter hatten Vorschläge aus der Schulkonferenz der Grundschule aufgegriffen und einstimmig beschlossen, das einst als Jugendzentrum genutzte und inzwischen seit Jahren brachliegende Grundstück vor dem Haus Am Gräfenhof 9 der Schule zur Verfügung zu stellen.

Parkplatz oder Wohnungsbau?

Die CDU plädierte an der Stelle für die Einrichtung von Lehrerparkplätzen. Bezirksvertreterin Daniela Topp-Burghardt verwies auf Klagen von Eltern und Nachbarn „über gefährdende Situationen sowohl für die Schüler, als auch für die Kinder der Anwohner“. Ursache seien die An- und Abfahrten von Lehrern sowie Eltern, die ihre Kinder bringen oder abholen wollten. Topp-Burghardt: „Um die Gefahren zu reduzieren und die Situation zu entflechten, wären Lehrerparkplätze in hinreichender Zahl in unmittelbarer Nähe der Schule sinnvoll.“ Da die bestehenden vier Parkplätze an der Hovenstraße nicht ausreichten, sollte das Zusatzgrundstück als Parkfläche ausschließlich für die Lehrer ausgewiesen werden.

Doch diese Forderung wollte die SPD nicht mittragen. Nach Auffassung der Sozialdemokraten sollten weitere Nutzungsmöglichkeiten für das ehemalige Jugendzentrumsgelände geprüft werden. Marco Pagano: „Ein sehr interessantes und attraktives Grundstück. Auch Wohnungsbau ist möglich.“

Ein Schulgarten fürs Veedel

Hierbei favorisierte die SPD allerdings die Anlage eines Schulgartens. Diesen Vorschlag unterstützte auch Heinz Peter Fischer von den Linken: „Eine schöne Idee. Dabei können dann auch Grundschüler und die Pänz aus der benachbarten Kindertagesstätte zusammenkommen. Im gesamten Veedel gibt es ja kaum Gärten.“

Doch die Stadtverwaltung hat sowohl den Beschluss der Bezirksvertreter als auch die Wünsche der Schulkonferenz nach einer Erweiterung des Schulgeländes zurückgewiesen. Eine „Sachverhaltsprüfung durch den Schulträger“ habe ergeben, dass bereits jetzt jedem Schüler an der Brücker Grundschule eine Pausenhoffläche von 14,5 Quadratmetern zur Verfügung steht. Damit werde der „vorgegebene Richtwert von fünf Quadratmetern pro Schüler mehr als deutlich überschritten“, hieß es. Zudem entstünden bei Ankauf des Grundstückes monatliche Kosten in Höhe von rund 1300 Euro.

Auch die Versorgung mit Rettungswegen würde sich, so die Verwaltung, durch das zusätzliche Grundstück nicht verbessern. Bei einem gemeinsamen Ortstermin der städtischen Gebäudewirtschaft mit Vertretern der Kölner Berufsfeuerwehr Köln wurde festgestellt, „dass die vorhandene Rettungswegsituation sowohl über die Olpener Straße als auch über die Hovenstraße gesichert und ausreichend ist“.

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