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Planung 2013/2014: Kreisverkehr statt Kreuzung

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Die Kreuzung zwischen der Dattenfelder Straße und der Hans-Schulten Straße ist als Standort für einen Kreisverkehr im Gespräch.  Foto: Ramme
Weniger Ampeln, dafür mehr Kreisverkehr lautet das langfristige Ziel der Kölner Verkehrsplanung. Einige Bezirksverterter haben Bedenken wegen der Gelenkbuss: Habe die überhaupt genügend Platz im Kreisel?  Von
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Ostheim/Brück

Langfristig sollen im gesamten Kölner Stadtgebiet möglichst viele Ampeln durch Kreisverkehre ersetzt werden. So lautet das erklärte Ziel der Verwaltung. Schließlich weise eine klassische Kreuzung von zwei Straßen 32 sogenannte Konfliktpunkte auf, an denen sich die Wege der Verkehrsteilnehmer überschneiden können. In einem Kreisverkehr an gleicher Stelle bestehen hingegen nur acht Konfliktpunkte – einer an jeder Ein- und Ausfahrt.

Im Stadtbezirk Kalk sollen in nächster Zeit drei weitere Kreuzungsbereiche umgebaut werden– der Kreisverkehr am Kieskauler Weg in Merheim gilt als Sonderfall. „Gut, dass die Verwaltung nun Prioritäten setzt“, sagt CDU-Fraktionschef Jürgen Schuiszill.

Bereits in Arbeit ist die Kreuzung von Ostheimer Straße und Nobelstraße in Vingst. Wo genau anschließend weitergebaut wird, ist derzeit allerdings noch offen. Hierzu ist eine Entscheidung der Bezirksvertreter nötig, denn die Verwaltung will zwei von drei Vorschlägen in das Arbeitsprogramm der Planung 2013/2014 aufnehmen. Zur Diskussion stehen zwei mögliche Kreisverkehr in Brück sowie einer in Ostheim.

Streit um Größe des Kreisverkehrs

Im Bereich zwischen Neubrücker Ring und Rather Kirchweg entspricht der bislang geplante Radweg „nicht mehr den aktuellen Regeln und bedarf einer Überarbeitung“, heißt es. Außerdem sieht die Verwaltung die Möglichkeit, Baukosten einzusparen, indem der Kreisverkehr nicht mit dem Maximaldurchmesser von 32 Metern, sondern kleiner ausgebaut wird.

Während die Verwaltung meint, dass die größere Version für die Verkehrsbelastung nicht erforderlich ist, haben einige Bezirksvertreter Bedenken. Schuiszill: „Da fahren doch die Gelenkbusse durch – die brauchen schon einen größeren Radius.“ Alternativ oder zusätzlich könne auch zwischen Dattenfelder und Hans-Schulten-Straße ein Kreisel entstehen.

Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes

Nachdem es in der Vergangenheit stets hieß, das ein Kreisverkehr im Bereich Vingster Ring/Alter Deutzer Postweg „aus verkehrstechnischen Gründen“ nicht möglich sei, bringt die Verwaltung nun diese Variante – in der Vergangenheit mehrfach von der Bezirksvertretung gefordert – erneut ins Gespräch. Anstelle der Gabelzufahrten von der Kuthstraße sowie vom Alten Deutzer Postweg aus, sollen Autofahrer künftig über einen neuen Kreisverkehr auf den gegenwärtig vierspurigen Vingster Ring fahren können. „Ein Ausbau des Alten Deutzer Postwegs und eine bessere Anbindung an den Vingster Ring und die benachbarten Autobahnen ist uns im Hinblick auf das kommende Neubaugebiet sehr wichtig“, sagt SPD-Fraktionschef Oliver Krems. Zudem soll der Alte Deutzer Postweg nicht nur das neue „Waldbadviertel“ an die Stadt anbinden, sondern auch eine Umgehungsstraße für den Stadtteil Ostheim sein. Die Idee, auch an der Kreuzung dieser Straße mit der Frankfurter Straße einen Kreisverkehr anzulegen, scheint dagegen vom Tisch.

Laut Verwaltung sei „die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes ist mehrfach untersucht worden“. Ein Kreisel würde keine Verbesserung bringen. Stattdessen will man die Zuordnung der Fahrstreifen ändern, zudem soll die Ampel ein Zusatzsignal für Rechtsabbieger aus dem Alten Deutzer Postweg erhalten, das parallel mit dem für Linksabbieger von der Frankfurter Straße geschaltet wird. Das umzusetzen sei zügig und mit geringem finanziellen Aufwand machbar.

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