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Strandbad: Sorge um den Rather See

Gänse am Rather See. Foto: Ramme
Am Rather See soll neben einem größeren Naturschutzbereich auch ein Strandbad, ein Badesee und eine Wasserskianlage entstehen. Doch ein Konflikt gefährdet die Planung.  Von
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Neubrück/Rath-Heumar. 

Kalks Bezirksvertreter und auch der Förderkreis Rechtsrheinisches Köln sorgen sich weiter um die Zukunft des Rather Sees, an dessen Ufer künftig neben einem größeren Naturschutzbereich ein Freizeitparadies mit Strandbad, Badesee und Wasserskianlage entstehen soll. "Wir haben uns stets für eine multifunktionale Nutzung des Rather Sees ausgesprochen", sagt der Förderkreis-Vorsitzende Bernhard Lob und verweist auf direkte Kontakte zum Eigentümer, zu dem Planungsbüro und den umliegenden Bürgervereinen.

Das Gelände habe einen sehr hohem Freizeitwert, aber es sollten sowohl die Belange des Naturschutzes als auch die Interessen des ansässigen Angelsportvereins berücksichtigt werden. Lob: "Wenn die weitere Planung mit Weitblick erfolgt, kann die Lebensqualität im rechtsrheinischen Köln mit dem Rather See einen kräftigen Schub nach vorne erhalten." Als Moderator in dem Konflikt zwischen Planern und Eigentümergemeinschaft auf der einen sowie einigen wenigen Grundstücksbesitzern und dem Angelverein auf der anderen Seite schlägt Lob den Kalker Bezirksbürgermeister Markus Thiele vor. Lob: "Dieser kann alle Beteiligten an einen Tisch bringen und zum richtigen Kompromiss kommen."

Auch die CDU in der Kalker Bezirksvertretung mahnt an, "dass es dringend Zeit wird, am Rather See eine legale und beaufsichtigte Bademöglichkeit zu sozialverträglichen Preisen zu schaffen". Die CDU will von der Verwaltung wissen, welche neuen Auflagen den Investoren gemacht wurden. Schließlich sei der Badestrand mit großer Mehrheit von den Bürgern gewünscht.

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