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Planungen: Kall will neues Gewerbegebiet

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Wilfried Claesgens, Ingenieur von Gotthard und Knipper, zeigte auf, wie das neue Gewerbegebiet zwischen Kall und Scheven entwässert werden könnte. Foto: Gudrun Klinkhammer
Die Gemeinde Kall will ein neues Gewerbegebiet zwischen Kall und Scheven ausweisen, muss dafür aber noch einige Hürden nehmen. Allen voran sorgt die mögliche Entwässerung auf dem Areal für Probleme.  Von 
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Viele Hürden gibt es noch zu nehmen, aber die Politiker unterstrichen am Dienstag im Kaller Bauausschuss deutlich den Wunsch, zwischen Kall und Scheven ein neues Gewerbegebiet entstehen zu lassen.
Diplom-Ingenieur Wilfried Claesgens von der Firma Gotthard und Knipper (Gemünd) erklärte, wie das zwölf Hektar große Areal entwässert werden könnte.

Möglich sei eine Leitung über Scheven in Richtung Enzen oder eine andere zur Kläranlage in Richtung Kall. Für die zweite Variante müsste die Kaller Kläranlage erweitert werden.

Regenrückhaltebecken

Diese Pläne lägen beim Wasserverband Eifel-Rur jedoch sowieso schon in der Schublade, sagte Claesgens.

Der Weg in Richtung Enzen sei weit, und mit der Stadt Mechernich, die das dortige Klärwerk betreibt, müsse über mögliche Nutzungskosten verhandelt werden.

„Wir brauchen Zahlen, um das Ganze auf die Schiene zu setzen“
Franz-Albert Groß, FDP

Die Politiker plädierten letztlich für eine Variante, in der das Wasser in Richtung Scheven geleitet wird und dort in ein Regenrückhaltebecken fließt. Gleichzeitig könnte dadurch der Hochwasserschutz in Scheven wesentlich verbessert werden, hieß es. Toni Mießeler (CDU) befürwortete im Ausschuss den Plan für das neue Gewerbegebiet zwischen Kall und Scheven: „Das geplante interkommunale Gewerbegebiet mit Hellenthal und Schleiden wird unsere Generation wohl nicht mehr erleben, das gestaltet sich ja superschwierig.

Fakt ist jedoch, dass wir keine Gewerbeflächen mehr anbieten können.“ Erhard Sohn (SPD) verwies auf die zu erwartenden Grundstückspreise. Die würden mit möglicherweise 23 Euro pro Quadratmeter „nicht billig“.

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Fördergelder wie bei den anderen Industriegebieten in Kall gebe es nicht mehr. Der Ausschussvorsitzende Franz-Albert Groß (FDP) forderte erst einmal genauere Informationen: „Wir brauchen Zahlen, um das Ganze auf die Schiene zu setzen.“

Für die nächste Sitzung des Bauausschusses wird Bürgermeister Herbert Radermacher (CDU) nun eine Verwaltungsvorlage mit Zahlen und Fakten ausarbeiten, über die die Lokalpolitiker dann zu entscheiden haben.

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