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„Blötschkopp“: Marc Metzger hat Burnout

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Marc Metzger im Oktober 2011 Foto: Ramme
Nach der krankheitsbedingten Absage aller seiner Termine in der laufenden Session hat sich „Blötschkopp“ Marc Metzger nun zu Wort gemeldet: Er leide nicht an einem Multiple-Sklerose-Schub, sondern an einem Burnout-Syndrom.
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Köln

Tagelang herrschte Unklarheit, warum Marc Metzger überraschend alle seine Termine in dieser Session absagen musste. Der Kölner Karnevalsstar, der erst vor kurzem mit seiner Multiple-Sklerose-Erkrankung (MS) an die Öffentlichkeit gegangen war, musste seine Teilnahme als Redner für über 200 Veranstaltungen absagen. Die Karnevalisten hatten mit großer Sorge reagiert.

Nun steht fest: Marc Metzger leidet nicht an einem MS-Schub, sondern an einem Burnout-Syndrom. Dem "Express" sagte der 39-Jährige, in der Klink, in die er vor vier Tagen eingeliefert wurde, konnte ein "MS-Schub sicher ausgeschlossen werden. Es wurde jedoch ein Burnout mit postinfektiöser Erschöpfung diagnostiziert". Die Ärzte hätten ihm die "Rote Karte" für den Karneval gezeigt.

Metzgers Frau Veronika hatte am Montag in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung bereits von einem schweren Husten gesprochen, der ihren Mann seit Wochen quäle. Sie sagte, Marc hadere sehr damit, dass er in dieser Session nicht dabei sei.

Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach hatte Metzgers Ausfall bedauert und ihm jegliche Hilfe zugesagt. Die Programmveranstalter fast aller Gesellschaften suchen derzeit fieberhaft nach Ersatz. Bei der Prunksitzung des Reiterkorps Jan von Werth wurde am Wochenende Beinahe-Fastelovends-Rentner „Knallkopp“ Dieter Röder reaktiviert.

Trotz momentaner Niedergeschlagenheit blickt der „Blötschkopp“ optimistisch in die Zukunft: "Mein Arzt schließt eine Rückkehr auch definitiv nicht aus", so Metzger im "Express". (ksta)

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