Der Gürzenich schmückt sich mit fremden Federn. Und zwar mit den von echten Straußenvögeln. Einige duzend davon wurden bunt gefärbt und zieren das neue, farbprächtige Bühnenbild im Großen Festsaal von Kölns guter Stube. Es wird die Kulisse für die dortigen Karnevalsveranstaltungen, die unter dem Sessionsmotto „Fastelovend em Blot – he un am Zuckerhot“ stattfinden. Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Köln-Kongress-Geschäftsführer Bernhard Conin und Michael Hövelmann, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof-Filiale an der Hohe Straße präsentierten das mächtige und farbenfrohe Bild.
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Um ein großes rotes Herz im Zentrum schmiegen sich eine decke Trumm und eine Samba-Trommel sowie der Kölner Dom und die Christus-Statue von Rio. Zwischen der Hohenzollernbrücke und den Kranhäusern, die ganz außen die Kulisse einfassen, ranken Lianen, neben den Altstadt-Häuschen wachsen Palmen. Die Showtreppe, die es schon im vergangen Jahr gab, hat nun auch ihren Namen verdient: Die Stufen sind hell beleuchtet. Extra für die Prinzenproklamation wurde auf der linken Bühnenseite ein Balkon installiert. Dort wird das Dreigestirn über den Jecken im Saal thronen. Nach der Proklamation wird der Balkon wieder zurückgebaut.
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Foto: stefan worring
25 Arbeiter haben fast zwei Wochen gebraucht, bis das Bühnenbild stand. Dabei verbrauchten sie mehr als zwei Kilometer Dachlatten und fast genauso viel an Stoffbahnen. „Das Bühnenbild ist das Pünktchen auf dem I“, sagte Ritterbach. „Die Dekoration ist sehr gelungen. Jetzt kann die Session endgültig beginnen“, sagte Conin. „Das Bühnenbild unterstreicht die Lebensfreunde und Spritzigkeit des Sessionsmotto“, sagte Hövelmann. (og)


