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Interview mit Hans Süper: „Hier mache ich eine Ausnahme“

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Hans Süper mit Didi Broicher und Laudator Bernd Stelter. Foto: stefan worring
Am Abend steigt im Gürzenich die Prinzenproklamation - ausnahmsweise wird Karneval-Kult-Komiker Hans Süper auftreten. Oliver Görtz hat mit dem kölschen Urgestein über sein einmaliges Fastelovend-Comeback gesprochen.
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Köln

Herr Süper, Sie treten bei der diesjährigen Prinzenproklamation auf. Wann standen Sie das letzte Mal bei der Inthronisierung des Kölner Dreigestirns auf der Bühne?

Hans Süper: Ich bin, glaube ich, drei Mal auf Prinzenproklamationen aufgetreten. Das letzte mal, puh, das ist schon viele Jahre her.

Sie haben sich eigentlich aus dem Karneval zurückgezogen. Ist das nun ihr Fastelovend-Comeback?

Süper: Ich mache das nur, weil die „Vier Botze“ (Ein ehemaliges kölsches Gesangsquartett, unter anderem mit Süpers Vater, Hans Süper senior, d. Red.) jetzt 80-jähriges Bestehen feiern würden. Ich habe dem Karneval „Tschüss“ gesagt, damit habe ich nichts mehr am Hut. Aber hier mache ich eine Ausnahme. Wegen der Botze und meinem Vater.

Was ist das Besondere an einer Prinzenproklamation?

Süper: In den 50er Jahren musste das Dreigestirn nur angesagt werden, und im Saal ging schon die Post ab. Heute muss das Dreigestirn erstmal singen, dass ist ja jetzt modern. Die Prinzenproklamation ist eine besondere Tradition. Und es ist toll, dass es das noch gibt, weil es nicht leicht ist, Traditionen aufrecht zu halten. Ich freue mich sehr, jetzt bei der Prinzenproklamation aufzutreten.

Das Gespräch führte Oliver Görtz

Verfolgen Sie die Prinzenproklamation in unserem Liveticker ab 19:15 Uhr.

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