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KG Uhu: Highlights auf der Schnäuzer-Gala

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Bubi Brühl (l.) und Klaus Lückerath bieten ein eigens für die Gala einstudiertes Krätzchen. Foto: Ramme
Bei der diesjährigen Schnäuzer-Gala der KG Uhu im Congress-Saal der Messe wurde wie erwartet bei bester Stimmung gelacht und gesungen. Außerdem wurden zwei Urgesteine für ihr jahrelanges Engagement geehrt.  Von
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Dellbrück

Sie haben im Januar des Jahres 1994 etwa gleichzeitig ihre Karriere auf den Fastelovendsbühnen begonnen und wurden bei der Schnäuzer-Gala der KG Uhu im Congress-Saal der Messe mit stehenden Ovationen gefeiert. So der singende Ex-Prinz Wicky Junggeburth („Einmol Prinz zo sin“) und Dieter Theissen (52), der seit 20 Jahren die Tanzmarie „Tring vun d'r Kohjass“ im Dellbröcker-Boore-Schnäuzer-Ballett verkörpert. Für seine tänzerischen Leistungen und sein Engagement für die Schnäuzer wurde Theissen von Uwe Brüggemann aus dem Festkomitee-Vorstand und dem Uhu-Vorsitzenden Dieter Friedmann mit dem silbernen Verdienstorden des Festkomitees ausgezeichnet. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch das Dreigestirn – schließlich zählt Bauer Dieter Königs („Ich war vorm ersten Auftritt bei meiner Heimat-Gesellschaft richtig nervös“) als Kassierer zum Vorstand der KG Uhu – das sich bei den Dellbrückern richtig Zeit ließ. „Da wir zuvor etwas in Zeitdruck waren, haben wir das eigentlich im Radisson Blu Hotel geplante Abendessen ausfallen lassen“, sagte Prinzenführer Rüdiger Schlott.

Zuvor hatte Jungeburth mit seinen weitgehend leisen Liedern und witzigen Texten für Stimmung gesorgt. Das reichte von einem launigen Krätzchen („Es jitt Foßballer, die künne mer jot verknusen, un andere, die spille in Leverkusen“) bis hin zu einer flotten Swingnummer: „Schön bruchste hück nit uss zo sin“. Ihren einzigen Auftritt im großen Sitzungskarneval hatten fünf Puppenspieler aus dem Hänneschen-Theater. Steffi Brands, Silke Esser, Stefan Merten, Jupp Schönberg und Wolfgang Seyffert sangen internationale Hits auf kölsch und umgetextete Lieder von Bläck Fööss und Paveiern.

Paveier begeistern mit Krätzchen

Dieter Theissen (l.) und Wicky Junggeburth
Dieter Theissen (l.) und Wicky Junggeburth
Foto: Ramme

Die Paveier, deren Wurzeln ja auch in Dellbrück liegen, hatten zuvor mit einem eigens für die Uhu-Gala einstudierten Krätzchen begeistert. Als Duo Nas un Näschen sangen Bubi Brühl und Klaus Lückerath: „Un die Zäng sagen tschüss, nit angenehm. Un de Hoor fallen us, auf Wiedersehn. Et kütt wie et kütt un einmol is Schluss. Et is doch jut, dat mer et kölsch nit käue muss.“ Die Suche nach einem neuen Sänger als Ersatz für den ausgeschiedenen Ex-Frontmann Micky Brühl hat die Band inzwischen wieder eingestellt. Detlef Vorholt: „In der jetzigen Konstellation läuft es wunderbar und so gut wie lange nicht mehr. Da brauchen wir keine Verstärkung mehr.“ In der Tat: Mit zwei starken Sessionstiteln („Sach niemols nie“ und „Wenn du willst“) sind die Paveier in die Erfolgsspur zurück gekehrt. (NR)

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