"Wenn auch sonst nicht viel los ist, den Zug kriegen die Weißer immer supergut hin", sagte eine Jeckin, die fleißig Kamelle sammelte für ihre Enkelkinder in Berlin. Und so schickten also die Weißer Karnevalisten süße Grüße in die Hauptstadt - indirekt zumindest.
Die jecke Oma machte reiche Beute, denn die Zugteilnehmer hatten ihre Büggel üppig mit Wurfmaterial gefüllt. 925 Jecke zogen mit - ein Rekord. Mit sieben Festwagen, zehn Musik- und 18 Fußgruppen hatten die Zugleiter Hans Stahl und Joachim Trude einen beachtlichen, sehr bunten Lindwurm aufgestellt.
Auch im Kölner Süden sind in den vergangenen Tagen tausende liebevoll kostümierte Jecken - wie hier in Weiß - durch die Straßen gezogen. ksta.de zeigt die schönsten Bilder der Session 2013 von den Veedelszöch in Weiß, Rodenkirchen, Meschenich und Sürth.
Foto: SüsserViel Samba war diesmal zu hören, passend zum Zuckerhut-Motto der Session. Samba-Rhythmen trommelte die Gruppe "Dat Wießer Gen" oder die "Drums of Weiß" oder auch "Rabatz Samba batucada". Brasilianisch präsentierten sich auch die Löstigen Wiever vun St. Georg in ihren grün-gelben Gewändern.
Dagegen sahen die "Weißer Schul-Geister" richtig gruselig und gespenstisch aus, waren aber trotzdem gut drauf. Und die weitaus größte Gruppe waren die Sonnenpänz, die 110 gelben Farbtupfer von der Franziskus-Schule aus Bayenthal. (süs)


