Seit 40 Jahren laufen die Greesberger Holzköpp von 1973 beim Escher Karnevalszug mit - und jedes Jahr denken sie sich ein neues Kostüm aus. Seinen runden Geburtstag nutzte der jecke Kegelklub nun als Modenschau: Jedes Mitglied, darunter fast alle Gründer, trug eines der Kostüme der vergangenen 40 Jahre. Auf einem Luftballon stand das jeweilige Datum geschrieben: 1976 beispielsweise gingen die Holzköpp als Kölner, 1987 als französische Maler, 1993 als Robin Hood und im Jahr 2004 als Dreigestirn. Insgesamt 500 Jecke, darunter 20 Fußgruppen, fünf Wagen, zwei Musikkorps und zwei befreundete Gruppen aus den Niederlanden, marschierten durch Esch und ließen sich von den Zuschauern am Straßenrand feiern.
Karneval 2013 im Kölner Norden: Tausende Jecken - wie hier in Chorweiler - hatten den Fastelovend em Blot. ksta.de zeigt die schönsten Bilder der Session 2013 von den Veedelszöch in Chorweiler/Heimersdorf, Niehl, Riehl, Rheinkassel/Langel, Mauenheim und Merkenich. Später dann folgen natürlich vom größten Umzug des Nordens, dem Nippeser Veedelszoch.
Foto: WischgollZudem präsentierte der Zug erstmals eine Gruppenfusion: Da sich ihre Kostüme so sehr ähneln, beschlossen die Teams "Himmel un Äad" und "Esch Rut-Wieß" kurzerhand, in diesem Jahr mal gemeinsam aufzutreten und nicht, wie in den vergangenen Jahren, getrennt zu laufen. Pünktlich um Viertel vor zwei hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt und schlängelte sich von der Griesberger Straße über die Frohnhof- und Weilerstraße durch den nördlichen Stadtteil. An der Martinusstraße, nach rund zwei Stunden, endete der Zoch. (pew)


